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Die Himbeere

Die Himbeere im PorträtDer Strauch der leckeren Himbeere gehört zu den Rosengewächsen, die im Garten am besten an einem windgeschützten, halbschattig bis sonnigen Platz gedeihen. Die feine rote Frucht wird aufgrund ihrer natürlichen Süße gerne roh als Dessert verspeist. Doch die Himbeere ist ebenso für die Zubereitung von Gelee, Marmelade, Kaltschalen und Saft bestens geeignet.

Herkunft

Der Name der bereits im Altertum populären Frucht stammt aus dem Altnordischen und dem Angelsächsischen. Himbeere heißt, ins Hochdeutsche übersetzt, “Beere der Hirschkuh“. Auch heute ist sie im Volksmund noch als Hirschbeere, Rehbockbeere und Hindebeere bekannt.

Himbeersorten

Wie bei den meisten schon im Mittelalter kultivierten Nutzpflanzen tritt auch die Himbeere in vielen verschiedenen Varianten auf.

Neben den Herbsthimbeeren, wie der Himbotop, der Zefa und der Polka, begeistern auch die Sommerhimbeeren, sobald sie rot und reif sind, mit einem vollmundig süßen Geschmack.

Gelbe Himbeere am StrauchIn der Regel werden Himbeersträucher nach nur einer Ernte im Jahr bereits beschnitten, damit die Triebe im kommenden Frühjahr umso besser ausschlagen. Daher führt jeder Himbeerstrauch normalerweise nur zu einer Ernte im Jahr. Wilde Himbeeren in der freien Natur tragen wiederum zweimal im Jahr Früchte.

Selbst die Blätter der 0,6 bis 2,0 Meter hochwachsenden Pflanze finden in der Heilkunde Gebrauch. Der daraus resultierende Himbertee ist dank des hohen Gerbstoffgehalts ideal zum Gurgeln und Spülen bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum geeignet.

Wesentlich besser aber als der bittere Tee schmeckt der Saft, der mit Hilfe eines Entsafter-Geräts aus Himbeeren gewonnen werden kann.

Inhaltsstoffe im Detail

Schon früh war bekannt, dass die Himbeere die Abwehrkräfte stärken kann. Der hohe Gehalt an Vitamin C wird vom Körper rasch aufgenommen. Dank der vielen anderen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe wie Vitamin B, Biotin, Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium sowie der für das Leben essentiellen Fruchtsäuren und sekundären Pflanzenstoffe gilt die Himbeere auch als Naturheilmittel.

Daher wurden Himbeersträucher im Mittelalter in Klöstergärten gezüchtet. Neben der weit verbreiteten roten Himbeere trat hier auch die gelbe Himbeere auf.

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Heute wird die Himbeere in der präventiven sanften Medizin eingesetzt. Die Kombination an wertvollen Vitaminen, Mineralien, Säuren und Pflanzenstoffen kann das Risiko von Demenz, Krebs, Parkinson und von Herz-Kreislauferkrankungen deutlich senken. Den Zusammenhang zwischen den positiven Eigenschaften der Himbeere und der Minimierung des Krankheitsrisikos wird durch viele wissenschaftliche Studien bestärkt. Insbesondere in der Krebsprävention spielt die Himbeere heute eine große Rolle.

Nährwerttabelle

Brennwert180 kJ
Kalorien43 kcal
Protein1,3 g
Kohlenhydrate4,8 g
davon Zucker4,6 g
Fett0,3 g
Ballaststoffe4,7 g
Wassergehalt85%

(Quelle: Fddb)

Himbeersaft

Himbeersaft mit Limette und EiswürfelnSowohl Gelee als auch Saft gelingen mit aromatischer Geschmacksnote, wenn sie frisch verarbeitet werden. In der Saftpresse werden fast alle Bestandteile der Himbeere verwertet, da das Auspressen schonend erfolgt und kaum Rückstände zurücklässt. Auch Dampfentsafter sowie herkömmliche Entsafter bringen nur wenig Trester hervor, aber sind dahingegen weniger schonend in der Verarbeitung der Früchte. Die Himbeere ist dennoch als sehr ergiebige Frucht anzusehen.

Ein Glas Himbeersaft mit natürlicher Süße kann zur Fiebersenkung und Bekämpfung schädlicher Bakterien im ganzen Körper beitragen. Himbeersaft schmeckt erfrischend und wird deshalb gerne während einer Saftkur getrunken. Doch nicht nur die frischen Himbeeren, die zwischen Juni und Oktober geerntet werden, eignen sich für eine Zubereitung. Auch gefrorene Himbeeren, die dank Schockfrostens ebenso viele Vitamine wie frische Früchte enthalten, schmecken in Form eines Safts köstlich.

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Aufbewahrung & Lagerung

Kühlschrank mit LebensmittelnHimbeeren werden am besten frisch gepflückt verzehrt. Da die zarten Früchte sehr druckempfindlich sind, sollten sie im Obst- und Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Doch auch in diesen speziellen Kühlfächern können Himbeeren schon nach drei Tagen verderben.

Je länger sie lagern, desto mehr verlieren sie an Form und Frische. Himbeeren sollten immer in flachen Schalen mit maximal zwei Lagen Früchten gelagert werden. Selbst das Eigengewicht der Früchte kann zu unschönen Druckstellen führen.

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