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Der Sellerie

Der Sellerie im PorträtSellerie, egal ob als Knolle oder Stange, gilt als beliebtes Gemüse in der deutschen Küche. Hier findet das würzige Kraut aus der Familie der Doldenblütler sowohl roh als auch gekocht vielfach Gebrauch.

Zubereitungsmöglichkeiten

Knollensellerie passt dabei mit seinem würzigen Geschmack zu pikanten aber auch süßen Gerichten. Salate, gern auch mit Obst, sind ebenso möglich wie würzig-deftige Suppen, Eintöpfe oder Pürees.

Mehrere Knollensellerie gestapelt

Die knackig-würzigen Stängel des Staudensellerie werden gern zu Fleisch– und Pastagerichten gereicht, ergänzen aber auch hervorragend den Geschmack von Suppen und Saucen.

Sellerie entsaften

Neben den klassischen Einsatzgebieten des Selleries als gekochtes oder gedämpftes Gemüse, Püree, roh als Salatzutat oder als besondere Würze für Suppen und Soßen kann selbst der Saft, den das gesunde Gemüse hergibt, genutzt werden.

Selleriesaft im Glas neben Bündel Staudensellerie

Selleriesaft im Glas neben Bündel Staudensellerie

Besonders in grünen Smoothies bietet die kräftige Würze eine hervorragende Abwechslung und kann so die ein oder andere Mixtur aufwerten. Da der Saft, wie auch das intakte Gemüse, ätherische Öle, Vitamine und Minerale enthält, kann er zudem als optimale Ergänzung für eine gesundheitsbewusste Ernährung fungieren. Ob pur oder gemischt mit diversen Gemüsesäften für einen pikanten Geschmack oder in Kombination mit Fruchtsäften und einer damit einhergehenden Süße, bietet Selleriesaft ein geschmackliches Erlebnis.

Vorm Entsaften sollte auch hier beachtet werden, dass Gemüse vorab gründlich zu waschen und verfärbte und holzige Stellen großzügig zu entfernen.

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Inhaltsstoffe im Detail

Sellerie kann in zwanzig verschiedene Arten unterschieden werden, wobei nur der echte Sellerie sowohl als Nutz– als auch Heilpflanze zum Einsatz kommt.

Dabei wird der Hauptnutzen der würzigen Pflanze aus ihren ätherischen Ölen gezogen. Diese wirken leicht harntreibend und regen den Stoffwechsel an. Zusätzlich wartet das Gemüse mit einem hohen Anteil an Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen auf, was es zu einem guten Lieferanten für Vitamin A,C und E sowie Calcium und Eisen macht.

Sowohl die Knollen als auch die Stauden besitzen zudem ein deutliches Plus an Ballaststoffen, die aktiv den Cholesterinspiegel senken können. Neueste Forschungen brachten außerdem einen Wirkstoff in Sellerie zu Tage, der die Muskulatur der Blutgefäße entspannt und somit blutdrucksenkend wirkt.

Nährwerttabelle

Nährwerte für 100 g Stangensellerie:

Brennwert90 kJ
Kalorien21 kcal
Protein1,2 g
Kohlenhydrate2,2 g
Fett0,2 g
Ballaststoffe2,6 g
Wassergehalt92%

(Quelle: Fddb)

Nährwerte für 100 g Knollensellerie:

Brennwert113 kJ
Kalorien27 kcal
Protein1,6 g
Kohlenhydrate2,3 g
Fett0,3 g
Ballaststoffe4,2 g
Wassergehalt91%

(Quelle: Fddb)

Einkauf

Sellerie einkaufen - FrischesignaleBeim Staudensellerie kann schon beim Einkauf ideal auf Frische geachtet werden. Die Stiele sollten dabei fleckenfrei sein und keine schimmeligen oder matschigen Stellen aufweisen. Ein weiteres Indiz für Frische liefert der Biegetest: Werden die Stangen gebogen, sollten sie nicht stark nachgeben.

Aufbewahrt werden können die würzigen Stangen im Gemüsefach bei einer Lagerung von bis zu zwei Wochen.

Bei der Zubereitung kann es vorkommen, dass besonders starke Stängel einen holzigen, fasrigen Außenteil aufweisen. Dieser kann allerdings mühelos mit einem Sparschäler entfernt werden.

Aufbewahrung

Sellerie im Kühlschrank aufbewahren

Sellerie im Kühlschrank aufbewahren

Wird Sellerie verarbeitet oder gelagert, sollten gewisse Punkte berücksichtigt werden.
Knollensellerie sollte stets von seiner dicken, meist unebenen Schale befreit werden. Zeigt das weiße Gemüse gelbe oder gräulich dunkle Flecken, sollten diese sorgfältig herausgelöst und verworfen werden. An diesen Stellen bilden sich Stoffe, die der Gesundheit aufgrund krebserregender Substanzen schaden können.

Das Wurzelgemüse ist in der kalten Jahreszeit, genauer ab Mitte Oktober, erntebereit und im Handel erhältlich. Gelagert werden sollte es im Kühlschrank bei nicht mehr als 5°C, um eine lange Frische zu gewährleisten. Wurde das Gemüse bereits geschält und gestückelt, sollte es sofort verarbeitet werden, um Verfärbungen vorzubeugen. Dabei wird es, wie Kartoffeln, im kalten Wasser angesetzt und erhitzt. Bei roher Verarbeitung sollten sich keine langen Stand- und Aufbewahrungszeiten ergeben.

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