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Die Tomate

Die Tomate im PorträtMögen Sie Tomaten? Dann sind Sie in bester Gesellschaft – kaum ein Gemüse ist so beliebt wie der saftige “Paradiesapfel“. Er schmeckt gut, ist kalorienarm und obendrein auch noch sehr gesund. Seine Möglichkeiten zum Einsatz in der Küche sind nahezu unbegrenzt. Ob als Soße, Salat oder Tomatensaft – das farbenprächtige Gemüse ist unverzichtbar. Und das nicht erst seit kurzem…

Herkunft

Das Nachtschattengewächs (Solanum lycopersicum) stammt aus Mittel– und Südamerika. Vermutlich gab ihr das Volk der Maya bereits ihren Namen – sie kultivierten die Tomate ab 200 v. Chr. als “Xitomatl” oder auch “Tomatl”, was soviel wie “dickes Wasser” bedeutet.

Drei ganze Tomaten auf HolzplatteErst im 16. Jahrhundert gelangte das Gemüse nach Europa, wo es zunächst eher als Zierpflanze angesehen wurde. Die Italiener, die die Tomate heute mit so viel Begeisterung verwenden, waren zunächst skeptisch. So dauerte es beinahe 300 Jahre, bis die Tomate ihre heutige Rolle in tausenden von leckeren Rezepten fand.

Sortenvielfalt

Welche Tomatensorten Sie bevorzugen, richtet sich nach Ihrem persönlichen Geschmack und danach, wofür Sie das Gemüse letztlich verwenden möchten.

Kleine, süße Cherrytomaten sind für feine Pasta oder als Snack perfekt, Peretti-Sorten entfalten erst als Sauce ihr volles Aroma, und für die Herstellung von Tomatensaft sind Aroma und wenig Säure gefragt.

Verschiedene Tomatensorten nebeneinander

In den letzten Jahren werden historische Tomatensorten immer beliebter. Sie sind gelb, grün oder braun bis schwarz und haben hübsche Namen wie Tigerella, König Humbert oder sogar Big Rainbow.

Übrigens: Rein botanisch gilt die Tomate trotz ihrer oft süßen Sorten als Gemüse und nicht etwa als Frucht.

Inhaltsstoffe

Die Maya haben es richtig erkannt: Hauptbestandteil der Tomate ist Wasser. Darüber hinaus ist sie reich an Vitaminen, vor allem Vitamin A, B1, B2, C und E. Ihren besonderen Ruf als Radikalfänger verdankt sie vor allem ihrem Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen wie zum Beispiel dem Lycopin. Es soll das Immunsystem stärken und sogar das Risiko von Krebserkrankungen senken.

Anders als beispielsweise die Paprika oder die Gurke ist der Paradeiser, wie er in Österreich genannt wird, dabei gut verträglich und liegt nie schwer im Magen.

Nährwerttabelle

Nährwerte für 100 g:

Brennwert75 kJ
Kalorien18 kcal
Protein1 g
Kohlenhydrate2,6 g
davon Zucker2,5 g
Fett0,2 g
Ballaststoffe1,3 g
Wassergehalt94%

(Quelle: Fddb)

Zubereitungsmöglichkeiten

Durch die Vielfalt ihrer Sorten können Sie die Tomate nahezu unbegrenzt einsetzen. Ohne Tomatenketchup ist kein Schnellrestaurant denkbar, andererseits verträgt sie sich bestens mit feinen Meeresfrüchten.

In getrockneter Form gibt sie Saucen ein feines süß-säuerliches Aroma. Im Gegensatz zu vielen anderen Gemüsen lässt sie sich kalt und warm gleichermaßen einsetzen. Wenn Sie die Tomate entsaften, erhalten Sie ein sowohl gesundes als auch leckeres Getränk.

Außerdem: Auf jedem Buffet sorgt der Paradiesapfel durch seine frische rote Farbe für einen appetitanregenden Eindruck.

Tomatensaft

Es stimmt tatsächlich: In Flugzeugen wird mehr Tomatensaft getrunken als etwa Orangensaft oder Bier. Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung schmeckt das würzig-fruchtige Getränk über den Wolken besonders angenehm. Aber auch am Boden können Sie die Vorzüge entdecken.

Tomatensaft neben ganzen Tomaten auf HolztischWenn Sie eine Tomate entsaften, profitieren Sie von sämtlichen gesundheitsfördernden Eigenschaften der Frucht, ohne eine aufwändige Mahlzeit zubereiten zu müssen. Besonders frisch zubereiteter Tomatensaft enthält die ganze Vielzahl an Vitaminen und Mineralien.

Als Durstlöscher ist er dabei herausragend – mit etwas Salz, Pfeffer oder Tabasco verfeinert, erfrischt er Sie auf kalorienarme Weise. Und natürlich können Sie die Tomate entsaften und anschließend mit anderen Gemüsesäften zu einem gesunden Drink oder Snack kombinieren.

Lagerung

Tomaten sind unkompliziert in der Lagerung. Auch bei Zimmertemperatur halten sie sich etwa 14 Tage. Sie sollten jedoch vermeiden, die Paradeiser im Kühlschrank zu lagern. Hier verlieren sie an Aroma und nehmen schlimmstenfalls sogar noch andere Aromen an.

Haltbarkeit von Saft

Zu anderen Obst- oder Gemüsesorten braucht das Nachtschattengewächs etwas Abstand. Denn es scheidet das Gas Ethen aus, was die Reifung der umliegenden Nahrungsmittel beschleunigt.

Darüber hinaus lohnt es sich, immer ein paar Tomaten für alle Fälle zuhause zu haben. So ist ein einfaches Pasta-Gericht jederzeit gesichert.

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