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Der Spinat

Ursprung

Spinat im PorträtDer heute bekannte Spinat ist aus einer langen Entwicklung hervorgegangen.

Wilde Spinatarten aus Südwestasien wurden erst dort und dann in Persien kultiviert. Nachdem die neue Form nach Spanien gelangt war, tauchte im neunten Jahrhundert erstmals der Name “espinaca” auf. In Mitteleuropa machte er sich bereits im Jahre 1485 als Heilpflanze einen Namen, da er unter anderem gegen Verdauungsstörungen half.

Durch die weitere Verbreitung verdrängte er andere Gemüsesorten und wurde immer beliebter. Mittlerweile gilt Spinat als Gemüsepflanze und wird beinahe in der ganzen Welt verzehrt.

Inhaltsstoffe

Spinatsaft hat sich auf dem stets wachsenden Markt für obst- und gemüsebasierte Getränke schnell einen Platz erkämpfen können. Das liegt allerdings nicht nur am intensiven Geschmack.

Spinat enthält viele wichtige Vitamine und andere Nährstoffe. Einst war er für einen enorm hohen Eisengehalt bekannt, was jedoch auf einen Kommafehler zurückzuführen ist und durch Darstellungen wie die in Form der Comic-Figur Popeye fälschlicherweise im großen Stil verbreitet wurde. Dennoch enthält Spinat mehr Eisen als die meisten Salat- und Kohlgewächse.

Dieser Inhaltsstoff wird jedoch auch durch die ebenfalls enthaltene Oxalsäure gehemmt. Die können Sie wiederum reduzieren, indem Sie auch Vitamin C-haltige Früchte zusätzlich zum Spinat zuführen. Dieses beinhaltet das Gemüse zwar auch selbst, jedoch nicht in ausreichend hoher Konzentration.

Schüssel voller Spinat in Vogelperspektive

Des Weiteren sind Calcium, Magnesium, Vitamin E und K, Kalium, Kalzium, Zink, Beta Carotine und Lutein Teil der Inhaltsstoffe, die Spinat auszeichnen. Besonders die letzten beiden Nährstoffe sind sehr förderlich für die Funktion der Augen.

Beta Carotine können unter anderem dazu beitragen, Nachtblindheit vorzubeugen. Lutein wirkt vor allem gegen altersbedingte Augenschwächen und gewinnt ab dem vierzigsten Lebensjahr an Bedeutung.

Zusätzlich beugen die enthaltenen antioxidativen Stoffe gegen Brust-, Haut-, Magen und Prostatakrebs sowie Arteriosklerose vor. Da das Gemüse außerdem gut für das Herz-Kreislaufsystem ist und gegen Bluthochdruck hilft, ist es von Vorteil, mindestens ein Mal pro Woche Spinat zu sich zu nehmen.

Nährwerttabelle

Nährwerte für 100 g:

Brennwert96kJ
Kalorien23 kcal
Protein2,9 g
Kohlenhydrate1,4 g
davon Zucker0,4 g
Fett0,4 g
Ballaststoffe2,2 g
Wassergehalt92%

(Quelle: Fddb)

Verwendungsweisen

Spinat als Salat zubereitenSie können Spinat sowohl roh als auch gekocht gebrauchen. Frische Blätter werden mit etwas Dressing zu einem leckeren Salat. Wie bei anderen Sorten können weitere Zutaten nach Belieben hinzugefügt werden. Wenn Sie bisher immer mit gängigen Formen gearbeitet haben, bietet der Spinatsalat eine interessante Abwechslung und ist obendrein noch sehr gesund.

Für warme Speisen sollten Sie ihn am besten blanchieren oder dünsten, da der Vitaminzerfall so minimiert wird. Die Kombination mit Kartoffeln und Spiegelei ist sehr etabliert und hat an Gründonnerstag und Karfreitag Tradition. Aber auch mit Nudeln oder ohne Beilage, nur mit Sahnesoße und Gewürzen zubereitet, können Sie schnell und einfach ein leckeres und gesundes Essen kreieren. Sehr modern und gut verträglich ist die Verwendungsweise als Saft.

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Saft

Spinat zu entsaften und zu trinken, stellt auf Grund der geringen Kalorienzahl eine sinnvolle Möglichkeit dar, die Nahrung zu ergänzen. Durch die vielen Nährstoffe wirkt er sich auch positiv auf das Äußere aus. Er versorgt zum Beispiel Ihre Haut mit Feuchtigkeit und stimuliert das Haarwachstum. Des Weiteren kann er zum Muskelaufbau beitragen.

Besonders lecker schmeckt Spinatsaft zusammen mit einer Grapefruit, was wegen des hohen Vitamin C-Gehalts zudem eine vorteilhafte Wechselwirkung erzeugt. Hierzu müssen Sie nur eine Grapefruit pressen, mit Spinatsaft und nach Belieben auch Eiswürfeln mischen. Am besten eignet sich hierfür ein Cocktailshaker. Wenn Sie jedoch keinen besitzen, können Sie natürlich auch auf andere Gefäße zurückgreifen oder das Gemisch einfach kräftig umrühren.

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Sehr erfrischend sind Zusammenstellungen mit Melonensorten. In diesem Sinne können Sie eine Melone pürieren und mit Spinatsaft und anderen Zutaten kombinieren. Insgesamt ist Ihre einzige Grenze der eigene Geschmack. Wenn Sie andere Obst– und Gemüsesorten zusätzlich zum Spinat entsaften, können vollkommen unterschiedliche Aromen entstehen, die die Experimente allemal wert sind.

Spinat entsaften: Spinatsaft im Glas

Aufbewahrung

Spinat ist sowohl frisch als auch tiefgekühlt erhältlich. Frisch oder aufgetaut hält sich das Gemüse bis zu fünf Tage. In dieser Zeit sollten Sie auf eine kühle und gut abgedeckte Lagerung achten. Der Saft hält sich dementsprechend ähnlich lange. Wenn allerdings schneller verderbliche Zutaten beigefügt werden, ist deren Haltbarkeit zu beachten.

In gefrorenem Zustand können Sie Spinat bis zu 24 Monate lagern, wobei er schon nach einem halben Jahr an Farbe verliert. Falls Sie über längere Zeit geringe Portionen zubereiten wollen, ist dieses Produkt also gut geeignet.

Wenn die gesamte Menge ohnehin innerhalb des Haltbarkeitsdatums verbraucht wird, ist die frische Variante jedoch vorzuziehen. Sie sparen sich die Zeit für das Auftauen und der Geschmack ist etwas intensiver. Die Nährstoffkonzentration ist in beiden Fällen gleich.

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