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Die Birne

Ursprung

Birne im PorträtOb Gute Luise, Williams Christ, Abate Fetal, Conference oder auch Clapps Liebling – alle Birnensorten schmecken saftig und unglaublich süß. Sie wurden bereits vor etwa 3.000 Jahren in Griechenland kultiviert.

Mittlerweile gibt es rund 2.500 Sorten der ursprünglich aus Anatolien und dem Kaukasus stammenden Frucht, die zum Teil auch im eigenen Garten gezüchtet werden können.

Botanik

Pyrus communis (Birne) gehört zu den Kernobstgewächsen, die in der Familie der Rosengewächse beheimatet sind.

Die meisten Birnensorten wachsen an sommergrünen Laubbäumen, deren elliptische Blätter charakteristisch sind. Einige Sorten gedeihen allerdings auch an mit Dornen besetzten Sträuchern.

Birnen am Birnenbaum hängend

Je nach Sorte werden Birnbäume bis zu 20 Meter Höhe erreichen. Nicht nur die Frucht ist edel, sondern auch das Holz des Birnbaums, welches sehr fein ist und nach der entsprechenden Holzbehandlung von silbergrau bis zum kräftigen Rotton changiert.

Die meisten Birnbäume blühen in der Zeit von April bis Mai. Die Birnen erreichen dann im September und Oktober ihre Pflückreife.

Saison und Herkunft

Haufenweise grüne BirnenMittlerweile kann man im Handel das ganze Jahr hindurch Birnen kaufen. In der Hauptsaison kommen die süßen Früchte meist aus Italien in die heimischen Läden. Während anderen Jahreszeiten stammen die Birnen oft aus Übersee, wo sie noch hart geerntet werden. Entsprechend reifen die Früchte nicht am Baum, sondern erst in speziellen Lagern, wo sie ihren typischen Geschmack erreichen.

Wer eine Birne entsaften möchte, der sollte allerdings den Frühherbst für seine Birnensaft-Produktion aussuchen, denn dann sind die Früchte besonders appetitlich.

Inhaltsstoffe

Birnen schlagen mit zirka 52 Kilokalorien je 100 Gramm zu Buche. Damit liegen Birnen und Äpfel in diesem Punkt in etwa gleich auf. Jedoch sind Birnen sehr viel süßer als Äpfel. Birnen enthalten deutlich weniger Säure und dafür etwas mehr Fruchtzucker.

Der hohe Fruchtzuckergehalt und der enthaltene Zuckeralkohol Sorbitol machen sich zwar beim Entsaften von Birnen positiv bemerkbar, können aber bei manchen Menschen auch Durchfall und Blähungen hervorrufen.

Gesund sind die Birnen genauso wie frisch gepresster Birnensaft aufgrund der vielen Vitamine wie Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2 und Vitamin C. Daneben enthalten die Früchte Folsäure, Niacin, Kalium, Kalzium, Eisen und Phosphor – alles Inhaltsstoffe, die dem Aufbau des menschlichen Körpers zugute kommen.

Nährwerttabelle

Nährwerte für 100 g:

Brennwert218 kJ
Kalorien52 kcal
Protein0,5 g
Kohlenhydrate12,4 g
davon Zucker10,2 g
Fett0,3 g
Ballaststoffe2,8 g
Wassergehalt83%

(Quelle: Fddb)

Birnen entsaften

Für das Entsaften von Birnen eignen sich alle handelsüblichen Entsafter. Die Frucht wird in kleine Stücke geschnitten und dann vollautomatisch im Entsafter ausgepresst.

Birnen entsaften: Birnensaft im Glas neben Birnenhälfte

Natürlich kommt es immer auf die Menge an Früchten an, die entsaftet werden soll. Häufig lohnt es sich einen Dampfentsafter zu nutzen, wenn große Mengen oder sehr harte Sorten zu Saft verarbeitet werden sollen.

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Wenn der gesamte Saft aufgefangen wurde, so wird dieser je nach Geschmack mit Zucker versetzt. Im Normalfall sollten 50 bis 100 Gramm Zucker auf einen Liter Saft gegeben werden. Dann muss der Saft in einem separaten Topf aufgekocht werden.

Der heiße Saft wird in sterile Gläser oder Flaschen abgefüllt. Das Sterilisieren kann im Backofen bei 100 Grad erfolgen. Schraubdeckel können auch im Wasserbad sterilisiert werden. Das Verschließen der Gefäße muss anschließend zügig erfolgen.

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Lagerung

Birnen können als unbehandelte Frucht nicht sehr lange gelagert werden. Im reifen Zustand halten Birnen bei Zimmertemperatur gerade einige wenige Tage. In einem trockenen Fach im Kühlschrank verlängert sich die mögliche Lagerzeit, allerdings auch nur geringfügig.

Zudem sind Birnen sehr druckempfindlich, so dass sich schnell unansehnliche Stellen zeigen. Eine bessere Möglichkeit, Birnen länger haltbar zu machen, stellt das Einmachen dar. Bevor Birnen ihr Verfallsdatum erreichen, sollte ebenfalls mit der Produktion von Birnensaft begonnen werden.

Eine überreife Birne beginnt von innen her braun zu werden. Zu harte Birnen können neben einer Banane zum Nachreifen gebracht werden.

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