Skip to main content

Ernährung und sportliche Leistungsfähigkeit

Wer Sport macht, tut viel für Fitness und Wohlbefinden, verlangt dem Körper aber auch eine Leistung ab. Doch nur wer sich gesund ernährt, ist auch belastbar. Der Körper sollte ausreichend mit Makro– sowie Mikronährstoffen (u.a. Vitamine und Mineralstoffe) versorgt sein. Das ist gar nicht schwer.

Eine ausgewogene Mischkost mit reichlich Gemüse und Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Milcherzeugnissen, fettarmem Fleisch oder Fisch und pflanzlichen Ölen erfüllt diese Ansprüche bereits. In diesem Zusammenhang ist natürlich auch auf eine angemessene Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Auswirkungen von Ernährung auf Sport

Freizeitsport

Sie gehen joggen, rudern auf dem eigenen Rudergerät, Rad fahren oder besuchen regelmäßig das Fitnessstudio? Dann sollten Sie abwechslungsreich und vollwertig essen. Wer sich körperlich belastet, braucht mehr Vitamine, Mineralstoffe und hat einen höheren Proteinbedarf. Außerdem gehen mit dem Schweiß Elektrolyte verloren.

Banane kleingeschnitten

Die Banane als optimale Zwischenmahlzeit

Für Freizeitsportler gibt es eine Richtlinie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Der Energiebedarf sollte zu 55 Prozent mit Kohlenhydraten, zu 30 Prozent mit Fetten und zu 15 Prozent mit Proteinen gedeckt werden, wobei die Proteinzufuhr bei Sportlern auch gerne mal etwas höher ausfallen darf.

Damit der Körper genügend Energie beim Sport mobilisieren kann, benötigt er Kohlenhydrate. Eine entsprechende Hauptmahlzeit sollte zwei bis drei Stunden vor dem Training verzehrt werden. Empfehlenswert sind Reis- oder Nudelgerichte mit Gemüse und wenig Öl (Fetten).

Zwischendurch schnell verfügbare Glukose bietet zum Beispiel die Banane. Eine durchschnittlich große Frucht weist etwa 25 Gramm Kohlenhydrate bei nur 0,2 Gramm Fett auf. Sie ist zudem reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Nach dem Training ist der Glykogenspeicher wieder aufzufüllen. Eine Mahlzeit mit leicht verdaulichen Kohlenhydraten, Eiweiß und wenig Fett ist dann ideal. Perfekt geeignet sind beispielsweise Pellkartoffeln mit Quark und etwas Leinöl oder Linsensuppe mit Vollkornbrot. Aber auch Proteinshakes sind selbstverständlich in Erwägung zu ziehen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Nahrungsergänzungsmittel

Ernährung und Sport: Supplementierung sinnvoll?

Ist Supplementierung vonnöten?

Vitamin- und Mineralstoffpräparate benötigen Sie nicht, vorausgesetzt Sie ernähren sich ausgewogen. Allerdings tritt ein Magnesiummangel doch mal häufiger auf.

Sollten Sie den Verdacht haben, an einem Mangel zu leiden, sollte dies vom Arzt überprüft werden. Denn nur bei einem nachgewiesenen Mangel ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll. Andernfalls läuft eine solche Supplementation gerne mal auf ungewollte Geldverschwendung hinaus.

Für den Muskelaufbau werden oft Eiweißpräparate empfohlen. Der erhöhte Bedarf kann aber auch durch eine eiweißreiche Ernährung ausgeglichen werden. Tierisches Eiweiß liefern Fleisch und Eier, pflanzliches Eiweiß Hülsenfrüchte sowie Getreideprodukte.

Sport und Gewichtsverlust

Gewichtsreduktion: Maßband an übergewichtigem BauchWenn Sie sich sportlich betätigen, verbrauchen Sie zusätzliche Kalorien. Je nach Intensität und Dauer handelt es sich dabei meistens um etwa 200 bis 600 Kilokalorien. Das Kalorienkonto (die Energiebilanz) sollte dann jedoch nicht gleich wieder komplett ausgeglichen werden. Oft reicht es dabei schon aus, auf sowieso nicht sättigende Zwischenmahlzeiten zu verzichten.

Sollten Sie genügend Sport treiben, können Sie die Anpassungen an der Ernährung manchmal sogar vernachlässigen, da Sie sich dank Training so sehr im Minus befinden (hinsichtlich der Energiebilanz), dass dieses Minus auch infolge Ihrer normalen Nahrungszufuhr noch erhalten bleibt.

Also Energiezufuhr beibehalten und gleichzeitig Energieverbrauch erhöhen, reicht oftmals auch schon aus, um langfristig Gewicht einzusparen.

Flüssigkeitszufuhr

Ohne körperliche Belastung brauchen Sie 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag. Kommen Sie beim Sport ordentlich ins Schwitzen (erheblicher Flüssigkeitsverlust), steigt dieser Bedarf natürlich deutlich an. Wenn Sie laufen, können es tatsächlich 1 bis 1,8 Liter mehr sein.

Flüssigkeitszufuhr: Genügend Trinken beim Sport

Eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr ist beim Sport gefordert

Die Flüssigkeitsspeicher sollten also vor, während und nach dem Training aufgefüllt bzw. ausgeglichen werden. Geeignet ist stilles, natriumreiches Mineralwasser. Auch Saftschorlen, am besten mit selbst gepresstem Obst, sind geeignet.

Verwenden Sie dafür beispielsweise den Saft von Äpfeln, Trauben oder Johannisbeeren. Mischen Sie die Schorle aus einem Drittel Saft und zwei Dritteln Wasser. Setzen Sie keinen Zucker zu. Eine Saftschorle kommt einem isotonischen Getränk schon sehr nahe. Sie versorgen den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Achten Sie darauf, dass die Getränke nicht zu kalt sind.

Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sind Sie beim Sport leistungsfähig. Sie riskieren keine Mangelerscheinungen und werden stattdessen mit einer Steigerung der Ausdauer, des Wohlbefindens und der generellen Gesundheit belohnt.

[mc4wp_form id="2573"]


Ähnliche Beiträge