Skip to main content

Der Kürbis

Herkunft

Der Kürbis im PorträtDie Kürbisse sind eine Pflanzengattung in der Familie der Kürbisgewächse. Kultiviert werden beispielsweise der Moschus-Kürbis, der Riesen-Kürbis und der Garten-Kürbis. Im botanischen Sinne gehört der Kürbis zu den Beeren. Er kann sehr groß und einige Hundert Kilogramm schwer werden.

Der Kürbis zählt zu den ältesten Kulturpflanzen und stammt ursprünglich aus Südamerika. In Europa wurde er zuerst in den Mittelmeerländern angebaut. Er wächst nun aber auch hierzulande.

Hänge-Etagere

30,41 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Angebot*

Sorten

Im Handel ist eine Vielzahl an Kürbissorten erhältlich. Dazu gehören Sommer– und Winterkürbisse.
Zu den Winterkürbissen gehört der Baby Bear. Er ist etwa zehn Zentimeter groß und hat ein gelbes, süßlich schmeckendes Fruchtfleisch. Er ist zum Backen und zur Herstellung von Pürees bestens geeignet.

Auch der birnenförmige Butternuss-Kürbis zählt zu den Winterkürbissen. Er hat gelb-orangefarbenes Fruchtfleisch, das nussig und aromatisch im Geschmack ist. Der Kürbis eignet sich für Rohkost, Kürbissaft, Suppen und für Kuchen.

Hokkaido-Sorte

Hokkaido-Kürbis

Der Hokkaido ist ein Winterkürbis, der ganzjährig verkauft wird. Er lässt sich leicht verarbeiten, da er nicht geschält werden muss. Sein orange-rotes Fruchtfleisch schmeckt aromatisch. Es ist als Rohkost, Kürbissaft, Schmorgerichte und Chutneys gut geeignet.

Der Muskatkürbis ist ein großer Winterkürbis mit einer grünen oder beigefarbenen Schale. Sein Fruchtfleisch ist orange und hat einen muskatähnlichen Geschmack. Er eignet sich für Rohkostsalate, Suppen und zum Einmachen.

Erwähnt werden sollte noch der länglich-ovale Spaghettikürbis. Dieser Sommerkürbis ist hell- bis mittelgelb. Sein Fruchtfleisch zerfällt beim Garen in Spaghettiform. Er ist geschmacklich neutral und dadurch vielseitig verwendbar.

Übrigens gehören auch grüne oder gelbe Zucchini zu den Sommerkürbissen. In der Küche sind sie sehr beliebt, weil sie roh und mit Schale, aber auch gekocht verzehrt werden können.

Als Halloween-Kürbis ist insbesondere der Ghost Rider interessant. Er lässt sich dank seiner nicht zu harten Schale gut bearbeiten. Das Fruchtfleisch kann Zutat im Kürbiskuchen sein.

Halloween-Kürbis

Gruselige Halloween-Kreation

Inhaltsstoffe und Gesundheitswert

Kürbisse sind reich an antioxidativ-wirkenden Inhaltsstoffen. Sie enthalten reichlich Beta-Carotin, aus dem Vitamin A gebildet werden kann. An Mineralstoffen sind Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen vertreten. Die enthaltenen Ballaststoffe sind gut für die Verdauung.

Mit etwa 25 kcal pro 100 g ist das Fruchtgemüse sehr kalorienarm. Der Wassergehalt beträgt 90 Prozent.

Nährwerttabelle

Nährwerte des Kürbis je 100 g:

Brennwert113 kJ
Kalorien27 kcal
Protein1,4 g
Kohlenhydrate4,6 g
davon Zucker3,6 g
Fett0,2 g
Ballaststoffe3 g
Wassergehalt92%

(Quelle: Fddb)

Zubereitung

Kürbis ist vielseitig verwendbar:

Aus Kürbisstücken und anderen Gemüsesorten wie Möhre oder Pastinake können Sie ein leckeres Püree zubereiten. Dazu kochen Sie das Gemüse, pürieren es mit etwas Milch und würzen es anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Für eine Kürbissuppe dünsten Sie die Kürbisstücke mit Zwiebel in etwas Öl an. Abgelöscht wird mit Gemüsebrühe. Etwas Sahne und ein wenig Mehl sorgen für Bindung. Würzen können Sie mit Salz und Pfeffer. Geröstete Kürbiskerne lassen sich als Topping über die Suppe gegeben.

Kürbis zubereiten: Kürbissuppe

Pürierter Kürbis eignet sich auch wunderbar als Grundlage für Nudelsoßen.

Kuchen lässt sich mit Kürbis ebenfalls zubereiten. Dazu geben Sie einfach etwas geraspeltes Kürbisfleisch zum Rührteig.

Die Kürbissorten, die roh gegessen werden, lassen sich geraspelt oder in hauchdünne Scheiben geschnitten zu Rohkostsalaten, die mit einer schönen Salatsoße gewürzt werden, verarbeiten.

Wenn Sie viele Kürbisse zur Verfügung haben, können Sie auch ein süßsaures Kürbisgemüse einkochen. Den Sud bereiten Sie mit Wasser, Essig, Zucker, Senfsamen, Pfefferkörnern und Lorbeerblättern zu.

Kürbis entsaften

Kürbis entsaften: Kürbissaft

Der Kürbissaft

Wenn Sie mögen, können Sie roh-essbaren Kürbis entsaften. Hokkaido und Butternuss-Kürbisse sind für Kürbissaft bestens geeignet. Beide Sorten müssen Sie, um den Kürbis zu entsaften, nicht schälen. Die Kürbisstücke können Sie gemeinsam mit Stangensellerie und Apfelstücken oder mit Möhren, Weizengras und Ingwer entsaften.

Gut schmeckt der Kürbissaft auch, wenn frische Kresse mit ausgepresst wird. Die Zugabe von etwas Kürbiskernöl ist empfehlenswert. Beim Entsaften können Sie Ihrer Fantasie freien Laufen lassen. Sie erhalten ein Getränk, das leicht verdaulich und reich an Nährstoffen ist.

Haltbarkeit, Lagerung und Verarbeitung

Sommerkürbisse sind einige Wochen haltbar, während Winterkürbisse mindestens ein halbes Jahr lagerfähig sind. Die Lagertemperatur sollte bei etwa 10 Grad Celsius liegen. Angeschnittener und in Frischhaltefolie verpackter Kürbis hält sich im Gemüsefach bis zu zwei Tage.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Zur Verarbeitung wird der gewaschene Kürbis mit einem großen Messer geteilt. Stiel und Blütenansatz werden entfernt. Die Samen und Fasern lassen sich gut mit einem Löffel herauslösen. Sie können die Kürbiskerne reinigen und für den Verzehr trocknen. Der Kürbis wird dann in Spalten geschnitten. Bei Kürbissen, die geschält werden müssen, sollte dies mithilfe eines Sparschälers erfolgen. Je nach Zubereitungswunsch werden die Kürbisspalten dann in Würfel oder Scheiben geschnitten.

[mc4wp_form id="2573"]


Ähnliche Beiträge