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Die Paprika

Ursprung

Die Paprika im PorträtDie Paprika stammt aus Südamerika und breitete sich bis nach Mittelamerika aus. Als Nutzpflanze wurde sie bereits 7.000 v. Chr. verwendet, wie Grabungen in Mexiko ergaben. Schon bevor die Europäer den Kontinent bereisten, züchteten die Völker Mittel- und Südamerikas unterschiedliche Paprikasorten.

Christoph Kolumbus reiste 1492 versehentlich nach Südamerika, um Venedigs Monopol auf den Gewürzhandel zu brechen, besonders was den Pfeffer anbelangte. Er kehrte mit der Paprika zurück.

Bei seiner zweiten Fahrt hielt sein Schiffsarzt die Paprika zum ersten Mal in einem Brief schriftlich fest. Bald darauf wurde die Pflanze in Spanien angebaut, woher die Bezeichnung “Spanischer Pfeffer” kommt.

Sorten

Es gibt unterschiedliche Paprikasorten, die sich am besten anhand ihres Schärfegrades voneinander unterscheiden lassen. Chili, Peperoni und Jalapeños gehören zu den schärfsten Paprikasorten. Jedoch gibt es von ihnen auch einige milde Varianten.

Verschiedene Paprikasorten

Die milderen und süßen Gemüsepaprika gibt es in unterschiedlichen Farben wie gelb, grün und rot. Die Farbe beschreibt den Reifegrad. Nur rote Paprika sind wirklich reif. Wenn Sie Paprika entsaften wollen, dann empfehlen sich diese reifen Schoten. Roter Paprikasaft schmeckt fruchtiger.

Eigenheiten

Paprika hat eine schweißtreibende Wirkung. Das führt dazu, dass die Poren der Haut sich öffnen und der Schweiß die Haut von Verunreinigungen befreit. Infolgedessen wird Ihre Haut schöner und reiner wirken. Für Säfte bietet sich eine Mischung aus Karotten– und Paprikasaft an, welcher mehrmals am Tag eingenommen die Haut gesünder und jünger aussehen lässt.

Paprika in NahansichtFür die Schärfe ist der Stoff Capsaicin verantwortlich. Er löst den Schmerz- und Hitzereiz aus, der die Chilis und Peperoni so feurig macht. Durch den Hitzereiz entsteht im Körper Wärme, wodurch der Körper sich von Fetten befreien kann. Dadurch macht die Paprika mehr oder weniger schlank. Beim Paprika entsaften sollten Sie darauf achten, die Schärfe des Capsaicin mit etwas Mildem abzuschwächen.

Inhaltsstoffe

Paprika verfügt über einen sehr hohen Gehalt an Vitamin-C. Höher als bei den meisten anderen Gemüse– und Obstsorten. Vitamin-C ist bei roten Schoten in größeren Mengen enthalten als bei grünen oder gelben, denn reife Paprika weisen mehr Vitamin-C auf. Das sollten Sie bei der Zubereitung von Paprikasaft beachten. Vitamin-C trägt nämlich zu einem starken Immunsystem bei.

Ebenso verfügt das Nachtschattengewächs über viel Vitamin-E, A sowie B1. Auch hierbei sind die roten, reifen Paprikaschoten vorzuziehen. Neben Vitaminen enthält die Paprika auch sehr viele Flavonoide, Carotine, Kalium, Magnesium, Zink und Kalzium. Gleichzeitig kaum Kalorien. Ideal also für die Schlankheitskur.

Nährwert

Nährwerte der Paprika je 100 g:

Brennwert180 kJ
Kalorien43 kcal
Protein1,3 g
Kohlenhydrate6,4 g
davon Zucker6,4 g
Fett0,5 g
Ballaststoffe3,6 g
Wassergehalt89%

(Quelle: Fddb)

Zubereitungsmöglichkeiten

Paprika in Pulverform als Gewürz

Paprika in Pulverform als Gewürzbasis

Paprika ist ein vielseitiges Nahrungsmittel. In der getrockneten Form wird sie als Pulver benutzt, das dem Gericht extra Würze gibt. Als Gewürz gibt es Paprika in verschiedenen Varianten, je nachdem, wie scharf man es mag. Für besonders scharfe Gewürze werden Chilisorten benutzt, etwa der Cayennepfeffer. Zahlreiche Gewürzsaucen werden ebenfalls aus Paprika hergestellt und reichen von fruchtig bis schweißtreibend scharf.

Als Gemüse kommt die Paprika roh, gedünstet oder gebraten auf den Tisch. Die Paprika ist bei einigen klassischen Gerichten nicht mehr wegzudenken. Beim Paprikagulasch verträgt sie sich mit verschiedenen anderen Zutaten wie Reis, Spätzle und Nudeln.

Ein anderer Klassiker ist die gefüllte Paprikaschote. Nicht nur mit Hackfleisch, auch vegetarisch ist sie beliebt. Die Paprikaschote wird mit Hackfleisch, Tomaten, Zwiebeln, Reis und Gewürzen gefüllt und dann mithilfe des Backofen vollendet. Darüber hinaus trifft man noch verschiedene andere Kombinationsmöglichkeiten an.

Paprikasaft

Paprikasaft enthält besonders viel Vitamin-C und eignet sich deshalb dafür, das eigene Immunsystem zu stärken. Die roten Schoten enthalten das meiste Vitamin-C, sind reifer und letztlich auch appetitlicher.

Paprikasaft aus gelber Paprika

Beim Paprika entsaften sollten Sie den Kern entfernen und das Innere sorgfältig ausspülen. Der Rest kann direkt in den Entsafter gegeben werden. Ananas und Tomaten machen sich gut als Beigaben. Dadurch wird der Saft etwas milder.

Lagerung

Da sie aus warmen Regionen stammt, ist die Paprika recht kälteempfindlich. Die optimale Temperatur zur Lagerung liegt etwa zwischen 8 und 12 Grad Celsius. Daher sollte sie nicht einfach nur in den Kühlschrank befördert werden. Eher ins Gemüsefach.

Der beste Lagerort wäre ein dunkler Raum, der dieser Temperatur entspricht. Ein Keller oder eine Speisekammer zum Beispiel. Die Paprika ist auch lichtempfindlich, also halten Sie sie vom Fenster fern. Ein trockener Raum empfiehlt sich ebenfalls.

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