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Die Aprikose

Aprikose im PorträtDie Aprikose ist eine gelbe, kleine, süße Frucht und wird in Österreich auch als Marille bezeichnet.

Im Gegensatz zu Nektarinen und Pfirsichen, deren Fruchtfleisch meist saftig ist, ist das der Aprikose oftmals mehlig-weich. Aus diesem Grund ist eine Aprikose auch leichter essbar.

Da eine Aprikose auch im getrockneten Zustand hervorragend schmeckt, kann sie während des gesamten Jahres als gesunder Snack verzehrt werden.

Ursprung

Die genaue Herkunft von Aprikosen ist immer noch umstritten. Es ist allerdings gezeigt worden, dass die Aprikose bereits in Armenien und in der Antike, sowie Indien und China bekannt gewesen ist.

Inzwischen zählt die Türkei zu den hauptsächlichen Anbaugebieten von Aprikosen. Spanien, Italien und Ungarn sind ebenfalls für den Anbau von Aprikosen geeignet, da die Frucht Wärme sucht und auf sandigen Böden gedeiht.

Aprikosen am Aprikosenbaum

Aprikosen am Aprikosenbaum

Aprikosen wachsen auf Aprikosenbäumen, welche einem Strauch ähneln. Aprikosenbäume werden ungefähr sechs Meter hoch. Die Farbe des Fruchtfleischs reicht von hellgelb bis in orangerote Nuancen. Die gleiche Farbgebung weist auch die weiche, flaumige Schale der Frucht auf.

Aprikosen gehören aufgrund ihres großen Steins zu den Steinfrüchten. In einigen Kulturen wird dieser Samen in Mandelform verzehrt. Wenn Sie den Kern zerstoßen, können Sie ein sehr süßes Marzipanaroma wahrnehmen. Aus diesem Grund verwendet man die Kerne von Aprikosen auch für die Herstellung des Amarettolikörs.

Da die Geschichte der Aprikose weit zurück reicht, gibt es heute mehrere Sorten der Frucht. Hierzu gehören unter anderem:

  • Golden Sun” (äußerst süßer Geschmack, optimal für Marmelade)
  • Hargrand” (große Früchte, feinsäuerlicher Geschmack, resistent gegen Krankheiten, ertragreich)
  • Große Frühaprikose” (nicht mehlig, sehr große Früchte, saftiger Geschmack)
  • Gold Rich” (resistent gegen Kälte und Krankheiten, zartrosa Blüten)

Gesundheitswert

Aprikosen auf Teller auf WieseAprikosen haben einen äußerst süßen Geschmack und gelten gesundheitlich als wahrer Allrounder. Neben dem reichhaltig enthaltenen Provitamin A, auch bekannt als Karotin, haben Aprikosen viele wichtige Vitamine wie B1, B2, B5 und C. Außerdem enthalten sind die Mineralstoffe Phosphor, Kalzium und Kalium.

100 Gramm frische Aprikosen sorgen für etwa 45 Kilokalorien, wobei dieselbe Menge der getrockneten Frucht schon auf satte 241 Kilokalorien kommt. Jedoch hat die getrocknete Variante beinahe das Fünffache des Nährstoffgehaltes. Aus diesem Grund sind beide Formen als gesund anzusehen.

Der Verzehr von Aprikosen, egal ob als Frucht oder als Aprikosensaft, hat eine positive Wirkung auf Nägel und Haare. Der Teint wird rosig und der Kreislauf angekurbelt. Aprikosensaft stärkt zudem das Immunsystem und die in der Aprikose vorkommende Salicylsäure kann im Magen-Darm-Trakt Keime abtöten, da die Säure eine antibakterielle Wirkung hat. Bei Kopfschmerzen und Migräne soll der Aprikosenkern helfen, denn in diesem steckt der Wirkstoff Dimethylglycine.

Nährwerttabelle

Nährwerte der Aprikose je 100 g:

Brennwert201 kJ
Kalorien48 kcal
Protein0,9 g
Kohlenhydrate10 g
davon Zucker7,7 g
Fett0,1 g
Ballaststoffe2 g
Wassergehalt85%

(Quelle: Fddb)

Einkauf

Wenn Sie einkaufen gehen, können Sie eine reife Aprikose daran erkennen, dass die Haut der jeweiligen Frucht über eine kräftige gelb-orange Färbung verfügt. Außerdem lässt sich der Kern bei einer reifen Frucht sehr leicht vom Fruchtfleisch lösen.

Drücken Sie mit Ihrem Daumen sanft auf die Aprikose, dann lässt sich die Reife daran erkennen, ob die Frucht dem Druck leicht nachgibt. Ist das der Fall, hat das Obst den perfekten Reifegrad erreicht.

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Zubereitung

Aprikosen schmecken zwar schon im rohen Zustand, können aber von Ihnen auch noch in einigen anderen Varianten genossen werden.

Sie können Aprikosen auch in Scheibchen schneiden, hierzu benötigen Sie allerdings ein glattes und scharfes Messer, denn die Haut von Aprikosen kann schnell verletzt werden. Zerquetschen und Zerfetzen sind bei einem ungeeigneten Messer vorprogrammiert.

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Eine weitere tolle und sehr schmackhafte Möglichkeit stellt das Entsaften einer Aprikose dar, sprich Sie stellen sich selbst ein leckeres Glas Aprikosensaft her.

Die Verwendungsmöglichkeiten in der Küche sind vielfältig. Insbesondere in der österreichischen Küche wird die Aprikose vermehrt verwendet. So besteht z.B. die berühmte Sachertorte teilweise aus Marillenmarmelade. Zudem gibt es verschiedene Schnäpse und viele Süßspeisen, welche auf der leckeren Frucht basieren.

Aprikose entsaften

Eine Aprikose enthält sehr viele Fasern, das Entsaften gestaltet sich daher etwas schwieriger.

Auch wenn Sie ganz frische Aprikosen verwenden, kann es statt zu dem gewünschten Aprikosensaft zu einem Mus kommen. Die Wahrscheinlichkeit für den Erhalt von Mus erhöht sich mit jedem weiteren Reifegrad. Sie sollten zum Entsaften daher eine feste Frucht auswählen, achten Sie jedoch darauf, dass das Obst nicht unreif ist.

Aprikosensaft im Glas neben ganzen Früchten

Frischer Aprikosensaft im Glas

Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die Aprikose zusammen mit festem Obst kombinieren. Gut geeignet sind hier Granny SmithÄpfel oder Karotten. Die Verarbeitung sollte nur langsam geschehen und unter der Verwendung kleinerer Stücke.

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Lagerung

Sie sollten Aprikosen nicht auf Vorrat kaufen und sie am besten möglichst schnell nach dem Kauf verbrauchen. Im Kühlschrank hält sich die Frucht maximal über einen Zeitraum von zwei Tagen. Legen Sie die Aprikosen dazu in eine atmungsaktive Papiertüte.

Zwischen den Monaten Juni und September wird das frische Obst im Einzelhandel angeboten, sowohl aus dem Inland als auch aus dem europäischen Ausland.

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