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Das Basilikum

Das Basilikum gehört zur Gruppe der Gewürze.

Basilikumblätter

Herkunft/Ursprung

Woher das Basilikum ursprünglich stammt, ist nicht bekannt. Es wird aber vermutet, dass es aus Nordwest-Indien stammt. Erste Nachweise für die Existenz und Nutzung von Basilikum stammen aus den Jahren um 1.000 vor Christus. Schon damals galt die Pflanze sowohl als Gewürz als auch als Heil- oder Zierpflanze. Auch die alten Ägypter haben Basilikum bereits angebaut. Der Begriff Basilikum hat seinen Ursprung in der griechischen Sprache und wurde dann ins Lateinische übertragen. Besonders verbreitet ist die Pflanze heute in Afrika und Asien.

Sorten

Die Gattung Basilikum gehört zur Familie der Lippenblütler. Es gibt verschiedene Kulturen, die sich in Merkmalen wie Farbe, Form und Aroma unterscheiden. In der Regel ist das Basilikum eine einjährige Pflanze. Grundsätzlich wird Basilikum aufgeteilt in die Unterarten Ocimum basilicum L. basilicum und Ocimum basilicum susp. minimum L. Weitere Varietäten sind möglich, wie die Sorte “Opal”, “Großes Grünes “ oder “Genoveser”. Auch bekannt sind das Zitronenbasilikum oder das Thai-Basilikum.

Eigenheiten/Besonderheiten

Basilikum kann sowohl als Gewürz– als auch als Zierpflanze genutzt werden. Als Gewürz ist es sowohl frisch als auch getrocknet zu verwenden. Auch gibt die Pflanze ein ätherisches Öl ab. So ist Basilikum auch in Likören zu finden oder in manchen kosmetischen Produkten. Aber auch in der Medizin findet es verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, da es eine natürliche heilende Wirkung hat.

Inhaltsstoffe/Nährwert

Basilikum enthält zum einen ätherische Öle. Zudem sind Vitalstoffe enthalten wie Betacarotin, Calcium, Eisen und Vitamin K. Betacarotin ist ein Antioxidant und hilft gegen Entzündungen. Zudem stärkt es die Nerven und unterstützt die Sehkraft und die Schleimhäute. 50 g Basilikum enthalten 2.000 Mikrogramm Betacarotin. In der gleichen Menge Basilikum sind zudem 125 mg Calcium enthalten, welches besonders gut für die Knochen und Zähne ist. Auch die Blutbildung wird mit 3 mg Eisen unterstützt. Das Vitamin K ist mit 88 Mikrogramm auf 20 g Basilikum ein wichtiges Vitamin zur Unterstützung der Blutgerinnung. Es ist erhält zudem das Herz-Kreislauf-System und den Knochenstoffwechsel. Mit 41 kcal pro 100g ist das Basilikum ein wahrer Schlankmacher. Es enthält zudem 800 mg Fett, 3.100 mg Eiweiß und 23 mg Salz. Auf 100 g kommen zudem 5.100 mg Kohlenhydrate.

Nährwert des Basilikums je 100 g:

Nährwerte des Basilikum je 100 g:

Brennwert172 kJ
Kalorien41 kcal
Protein3,1 g
Kohlenhydrate5,1 g
davon Zucker0 g
Fett0,8 g
Ballaststoffe3,1 g
Wassergehalt86%

(Quelle: Fddb)

Verwendungsweisen/Zubereitungsmöglichkeiten

Basilikum können Sie sowohl bei der Zubereitung von Speisen und Getränken als auch in der Medizin verwenden. Medizinisch zum Einsatz kommt das Kraut zum Beispiel als Gegenmittel bei Stress oder Schlafstörungen. Auch bei Entzündungen oder Problemen mit der Verdauung sowie Stimmungsschwankungen oder gar Depressionen wird Basilikum als Heilmittel eingesetzt. Es kann zudem auch bei Schwindel und Migräne Abhilfe schaffen und Schmerzen in Gelenken, Hals oder gynäkologischen Ursprungs helfen. Auch so manche Hautkrankheit lässt sich mit Basilikum behandeln.

Basilikum können Sie zum einen in seiner ursprünglichen Form verwenden . Hierzu nehmen Sie einfach die ganzen Blätter, um sie beispielweise als Gewürz zu verwenden. Daneben ist auch das Basilikumöl weit verbreitet. Dieses ist ein ätherisches Öl und kann sowohl zur äußerlichen als auch zur innerlichen Anwendung genommen werden. Das Öl besteht dabei zu 0,04 bis 0,7 % aus reinem ätherischen Öl, welches dann mit den Hauptbestandteilen Linalool, Estragol und Eugenol gestreckt wird und noch um weitere Nebenbestandteile ergänzt wird.

Basilikum können Sie aber auch als Tee trinken. Hier werden einfach die ganzen Blätter genommen und mit heißem Wasser übergossen. Sie können aber auch ein leckeres Basilikumöl herstellen. Hierzu nehmen Sie die ganzen, frischen Blätter, zerkleinern diese und frieren sie anschließend ein. Danach können Sie die Blätter mit kaltgepresstem Olivenöl aufgießen und in eine Flasche füllen. Es sollte warm gelagert werden damit sich das Aroma entfalten kann. Es sollte danach einmal gefiltert werden um es dann luftdicht in der Flasche lagern zu können.

Eine weitere Art der Verwendung des Basilikums ist die Verfeinerung mit den Basilikumsamen. Diese können sowohl in Salaten als auch in Suppen oder Müslis sowie in leckeren Smoothies ein knackiges Topping sein. Die Samen quillen ähnlich den Chiasamen auf, wenn sie mit Flüssigkeit in Berührung kommen. In flüssigen Speisen und Getränken sollten sie demnach schnell verzehrt werden.

Ist eine festere Konsistenz erwünscht, so ist gerade die Beigabe der Samen eine tolle Möglichkeit, um Flüssiges einzudicken. Die Samen selbst haben keinen aufdringlichen Eigengeschmack. Die Blätter können natürlich auch hervorragend als Einlage in Säften genommen werden. Sie hinterlassen ein würziges Aroma und bringen Pfiff in das Rezept.

Basilikum entsaften

Basilikum entsaften

Beim Basilikum entsaften entstehen besonders tolle Aromen, die sich als Basis für leckere Säfte und Smoothies verwenden lassen. Der Basilikumsaft gibt einen tollen Geschmack und unterstützt auf einfache Weise eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung. Basilikumsaft lässt sich vielfältig kombinieren und sowohl mit süßen Säften als auch mit pikanten und würzigen Noten zubereiten. Daneben gibt der Basilikumsaft eine tolle grüne Färbung ab. Das Basilikum ensatften gelingt am besten mit einem entsprechenden Entsafter, der das Maximum an Saft aus den Blättern herausholt.

Aufbewahrung/Lagerung

Besonders haltbares Basilikum bekommen Sie in einer Gärtnerei. Als Samen gepflanzt benötigt die Pflanze besonders viel Licht. Sie müssen auf der Erde liegen. Zudem ist ein wärmeres Raumklima von mindestens 12 Grad Celsius optimal für die Entwicklung. Der PH-Wert des Bodens sollte zwischen 6,5 und 7,2 liegen. Die Erde sollte ausreichend feucht sein und genügend Nährstoffe enthalten. Auch kann ein Trieb in einem Glas Wasser nach wenigen Wochen neue Wurzeln bilden. In der getrockneten Variante sollte das Basilikum luftdicht verschlossen und dunkel aufbewahrt werden. Zerkleinert und ebenfalls luftdicht verschlossen können die Blätter auch eingefroren werden.

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