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Die Limette

Die Limette im PorträtDie Limette ist eng mit der Zitrone verwandt. Allerdings ist sie kleiner, saurer und weist meist eine grüne Schale sowie ein hellgrünes Fruchtfleisch mit wenigen Kernen auf. Auch lässt sich aus ihr etwa doppelt so viel Fruchtsaft wie aus der Zitrone gewinnen.

Jedoch vertragen Limetten keine Kälte, weswegen sie am besten im tropischen und subtropischen Klima gedeihen. Dort tragen die fünf bis sechs Meter hohen Limettenbäume das ganze Jahr über Früchte.

Sorten und Herkunft

Ursprünglich stammen Limetten aus Malaysia. Mittlerweile wachsen sie aber auch in vielen anderen tropischen und asiatischen Ländern, wie zum Beispiel in Ägypten, Mexiko, Sri Lanka, Brasilien und Indien.

Die Sorte der persischen Limette dominiert bei uns den Markt. Sie verfügt über eine kräftig-grüne Schale, kaum Kerne und hellgrünes Fruchtfleisch. Tahiti-Limetten ähneln diesen sehr stark, fallen jedoch kleiner aus.

Die mexikanische Sorte, auch Key-Limette genannt, ist im Vergleich zu den anderen Varianten besonders aromatisch, saftig und klein. Man kann sie an der gelblich-grünen Schale und dem gelben Fruchtfleisch erkennen. Jedoch tritt sie bei uns eher selten auf.

Key-Limette/Echte Limette/Mexikanische Limette

Key-Limette/Echte Limette – Averette at English Wikipedia [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Kaffir-Limetten kommen aus Afrika, Südostasien und Mittelamerika. Ihre runzelige Schale färbt sich mit zunehmender Reife von grün zu gelb. Da sie im Vergleich zu den anderen Sorten eher weniger Saft hergibt, werden vor allem ihre Blätter und Schalen für die Verfeinerung afrikanischer und asiatischer Gerichte verwendet. Bei uns findet man sie meistens im Online-Handel oder asiatischen Fachgeschäft.

 

Die Citrus Limetta aus Asien und Ägypten, welche erstaunlich süß schmeckt, hat auf den westlichen Märkten keinerlei Bedeutung, da sie nicht einmal in den Export gerät.

Kulturelle Bedeutung

Limette ganz und halbiert auf HolzbrettIn Europa wird die Zitrone bereits seit Jahrzehnten in der traditionellen Heilmedizin verwendet. Da Limetten mit ihnen verwandt sind und über eine ähnliche Zusammensetzung verfügen, werden sie in den Tropen und Subtropen bereits seit langer Zeit als Heilmittel eingesetzt. Dabei hat die Limette sogar einen höheren Stellenwert als die Zitrone.

Die Limette findet zum Beispiel Verwendung in der Trinkwasserdesinfektion, Stärkung des Immunsystems, Behandlung von Rheuma, Malaria und auf einigen anderen Gebieten.

Inhaltsstoffe

Die Limette enthält etwa doppelt so viel Fruchtsaft wie die Zitrone, ist jedoch viel zu sauer, um, wie zum Beispiel die Orange, roh verzehrt zu werden. Außerdem lässt sie sich kaum schälen, da die Schale viel zu dünn ist.

Bei der Limette handelt es sich um eine Vitamin C-Bombe. In 100 Gramm stecken etwa 30 mg des Vitamins, was bereits 30% der empfohlenen Tagesmenge entspricht. Aus diesem Grund kann die Frucht ebenso gut wie die Zitrone besonders in den Wintermonaten vor Infekten wie Grippe schützen. Außerdem enthält sie viele Mineralstoffe wie Eisen, Zink, Magnesium und Kalzium.

Nährwerttabelle

Brennwert126 kJ
Kalorien30 kcal
Protein0,7 g
Kohlenhydrate11 g
davon Zucker1,7 g
Fett0,2 g
Ballaststoffe2,8 g
Wassergehalt88%

(Quelle: Fddb)

Verwendungsmöglichkeiten

Limetten im SaftglasDer Rohverzehr einer Limette gleicht einer wahren Herausforderung, da sie in aller Regel viel zu sauer im Geschmack ist. Dahingegen ist die Schale bei vielen Kuchenrezepten sehr gefragt. Besonders gut eignet sie sich auch zur Würzung von asiatischen, afrikanischen und indischen Gerichten, denen dadurch der letzte Schliff verliehen wird.

Man kann sie generell immer dann benutzen, wenn man für gewöhnlich zur Zitrone greifen würde. Sehr vielfältig einsetzbar ist auch der Saft der Frucht.

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Limettensaft

Man verwendet frisch gepressten Saft in vielen Saucen, die man zum Beispiel zu Fisch-, Nudel- und Fleischgerichten reichen kann. Salate werden auch gerne mit Limetten-Dressings verfeinert, die den Speisen einen saftigen Beigeschmack verleihen.

Darüber hinaus darf der saure Limettensaft in Cocktails nicht fehlen. Man kennt ihn vor allem dank der mexikanischen Klassiker wie Caipirinha, Margarita oder Mojito. Aber auch im Ladykiller, Baracuda Bite, Gimlet und vielen anderen ist der Saft enthalten.

Zwei Gläser Limettensaft

Der Limettensaft ist vielseitig einsetzbar und darf in den Ursprungsländern der Limette in keiner Küche fehlen. Auch bei uns erfreut er sich immer mehr Beliebtheit.

Aufbewahrung

Limetten mögen zwar keine Kälte während des Wachstums, allerdings sollte man sie sehr wohl kühl aufbewahren. Bei Zimmertemperatur trocknen sie rascher aus, weswegen man sie am besten in einem kühlen Raum lagert. Dort können sie bis zu drei Wochen halten. Die Schale sowie den Saft kann man im Kühlschrank deponieren.



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