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Die Melone

Herkunft

Die mit Kürbissen und Gurken eng verwandten Melonengewächse stammen ursprünglich aus dem trockenen süd– und zentralafrikanischen Raum, wo sie zum Teil auch heute noch eine wichtige Nahrungsgrundlage und Flüssigkeitsreservoir für die lokale Bevölkerung darstellen.

Melone im Porträt

Die Wassermelone

Außerhalb Afrikas gewannen Melonen zunächst vor allem wegen ihrer nahrhaften Samen im asiatischen Raum an Bedeutung, denn das Fruchtfleisch der Wildform selbst ist aufgrund seines bitteren Geschmacks nicht sehr schmackhaft.

Erst durch die gezielte Zucht entstanden Sorten mit süßem Fruchtfleisch und kleineren oder sogar gänzlich fehlenden Samen. Diese Zuchtsorten gelangten erst verhältnismäßig spät nach Mitteleuropa.

Umso mehr erfreuen sie sich heute großer Beliebtheit. Heute werden die verschiedenen Zuchtformen der Melonen weltweit vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten, aber auch in der Mittelmeerregion angebaut. Es gibt jedoch auch einige wärmebegünstigte Regionen in Deutschland, wie zum Beispiel im südlichen Rheintal oder der Pfalz, wo Melonen im kleinen Stil kultiviert werden.

Sorten und Inhaltsstoffe

Beste Früchte zum Entsaften - WassermeloneDie wohl bekannteste und beliebtest Melonensorte hierzulande ist die Wassermelone, welche in Deutschland vor allem in den Sorten “Sugar Baby” und “Crimson Sweet” erhältlich sind. Das süße rote Fruchtfleisch ist im Sommer besonders erfrischend. Kein Wunder, denn mit bis zu 95 % Wassergehalt kann die Wassermelone Sie leicht und lecker dabei unterstützen, Ihren erhöhten Wasserbedarf bei heißen Temperaturen zu decken.

Dabei überzeugt die Wassermelone mit einer besonders niedrigen Kalorienbilanz. Nicht einmal auf 30 Kalorien bringen es 100 g Wassermelone, sodass sie den fruchtigen Snack reuelos genießen können. Gleichzeitig liefert die Frucht wichtige Vitamine, wie zum Beispiel A und C, und andere vom Körper benötige Inhaltsstoffe wie Eisen. Direkt unter der Schale finden sich zudem bestimmte Aminosäuren wie Arginin, Lycopin und Citrullin, deren positive Effekte auf die Gesundheit in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden konnten.

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Die Honigmelone halbiert

Die Honigmelone

Aber auch die sogenannten Zuckermelonen, die mit etwas festerem Fruchtfleisch und einem geringeren Wasseranteil um 85 % aufwarten, erfreuen mit einer recht geringen Kalorienzahl. Im Schnitt haben 100 g Fruchtfleisch bloß um die 50 Kalorien.

Die Zuckermelonen lassen sich grob in Netzmelonen, Honigmelonen und Kantalupmelonen einteilen, von denen jeweils verschiedene Sorten im Handel erhältlich sind. Sie enthalten oft wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium und durch den geringeren Wasseranteil einen höheren Anteil an Vitaminen als die Wassermelone.

Nährwert

Nährwerte der Wassermelone je 100 g:

Brennwert162 kJ
Kalorien39 kcal
Protein0,6 g
Kohlenhydrate8,3 g
davon Zucker8,3 g
Fett0,2 g
Ballaststoffe0,2 g
Wassergehalt90%

(Quelle: Fddb)

Nährwerte der Honigmelone je 100 g:

Brennwert237 kJ
Kalorien57 kcal
Protein0,9 g
Kohlenhydrate12,4 g
davon Zucker5,3 g
Fett0,1 g
Ballaststoffe0,7 g
Wassergehalt85%

(Quelle: Fddb)

Zubereitungsmöglichkeiten

Neben dem Verzehr des puren Fruchtfleisches werden Melonen auch gerne in der leichten Küche verwendet.

So eignet sich die Süße der Melone zum Beispiel im Salat angerichtet als hervorragender Kontrast zu herben Salaten wie Rucola sowie Schafs- und Ziegenkäse. Auch mit Schinken umwickelt stellt Melone einen erfrischenden, leichten Imbiss mit einem Hauch von Exotik dar.

Es gibt sogar Suppenrezepte mit Melone und Brühe, die einen interessanten Gaumengenuss versprechen. Auch Melonenschnaps kann man mitunter erwerben.

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Melonensaft

Wassermelonensaft: Wassermelone entsaften

Wassermelonensaft

Naturgemäß eignen sich Wassermelonen durch ihren hohen Wassergehalt besonders gut zum Entsaften.

Beim Melonen Entsaften ist nicht nur das Fruchtfleisch, sondern auch die Kerne und sogar die Schale, in der besonders viele Vitamine und Aminosäuren stecken, zum Verzehr geeignet. Für den Saft können Sie daher die gesamte Melone verarbeiten und erzielen so einen maximalen Ertrag aus einer einzigen Melone. Nur wenige Rückstände bleiben zurück, wenn sie Melonen entsaften.

Das Melonen Entsaften sollten Sie möglichst kurz vor dem eigentlichen Verzehr vornehmen, da der Saft zügig verzehrt werden sollte.

Melonensaft schmeckt pur, kann aber auch in erfrischenden nichtalkoholischen und alkoholischen Cocktails oder Smoothies angerichtet werden. Mit Milch und Vanilleeis püriert entsteht ein leckerer Drink für heiße Tage. Sie können den Saft mit Sekt oder Rum sowie Limette verfeinern und als raffiniertes Aperitif Ihren Gästen reichen.

Honigmelone entsaften: Honigmelonensaft

Honigmelonensaft

Aufbewahrung

Die meisten Melonen sind nicht sehr lange lagerfähig. Besonders wenn die Frucht einmal angeschnitten ist, sollte sie möglichst innerhalb der nächsten 1-2 Tage verzehrt werden, da sie sonst schnell an Aroma verliert oder Fremdaromen annimmt.

Das gilt in gleicher Weise für den frischen Melonensaft. Man kann den Melonensaft jedoch auch zu Melonensirup einkochen, welcher über längere Zeit haltbar ist.

In jedem Fall sollten Sie Melonenfruchtfleisch oder Melonensaft kühl aber möglichst nicht unter 10 Grad lagern, da der Aromenverlust sonst schneller voranschreitet.



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