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Entsafter oder Mixer

Entsafter oder Mixer: Die Qual der Wahl

Entsafter oder Mixer - CoverbildViele Verbraucher setzen sich intensiv mit gesunder Ernährung und „Detox“, also Entgiftung des Körpers, auseinander. Obst und Gemüse spielen aufgrund der Fülle an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien eine wichtige Rolle bei einer ausgewogenen Ernährung. Insbesondere Smoothies und frisch gepresste Säfte unterstützen die Leber bei ihrer Entgiftungstätigkeit.

Zur Zubereitung werden allerlei Küchengeräte angeboten; die beiden wichtigsten Produktgruppen sind Entsafter und Mixer. Aber welches Gerät ist am besten geeignet? Nachfolgend einige Denkanstöße:

Der Unterschied – Entsafter oder Mixer

Bei Entsaftern und Mixern handelt es sich um sehr unterschiedliche Küchenhelfer – Entsafter beziehungsweise Saftpressen entziehen mittels verschiedener Techniken Obst, Gemüse oder Kräutern die flüssigen Bestandteile. Alle festen und faserigen Teile bleiben zurück, sodass das Endergebnis reiner Saft ist.

Mixer hingegen pürieren die eingefüllte Nahrung. Dabei bleiben auch gröbere Bestandteile wie Pflanzenfasern erhalten.

Stärken und Schwächen des Entsafters

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Entsafter und Saftpressen liefern pure Säfte ohne unerwünschte Fasern/Schalen –diese bleiben als Trester zurück (der zum Backen oder als Brotbelag verwendet werden kann). Da die Ballaststoffe der Fasern fehlen, erhöht der reine Saft den Blutzuckerspiegel schneller als Smoothies. Wer darauf achten muss, sollte den Saft zu Schorle verdünnen. Die Säfte sind dafür aber leicht verdaulich.

Entsafter wie der Philips HR1871/1869, Gastroback 40127/40128 oder Braun J700 Multiquick 7 verfügen über große Einfüllöffnungen, sodass das Zerkleinern des Einfüllguts entfällt. Die Saftauffangbehälter sind kühlschrankgeeignet.

Saftpressen wie Green Star Elite oder der Slowstar Entsafter verarbeiten das Füllgut mittels spezieller Techniken sehr langsam. Dadurch wird kaum Luft eingewirbelt, was die Oxidation minimiert und den Saft ebenfalls länger haltbar macht.

Entsafter benötigen keine weiteren Zutaten, es wird also nur dasjenige Lebensmittel verarbeitet, welches man in Saftform haben möchte (beim Mixer muss als Minimum Wasser hinzugefügt werden). Sie sind außerdem leise aber auch zeitaufwendiger.

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Stärken und Schwächen des Mixers

Smoothie BeispielMixer produzieren keinen Trester und benötigen wenig Vorbereitungszeit. Allerdings bleiben beim Mixen auch gröbere Fasern im Endprodukt zurück (speziell bei günstigeren Modellen). Wer also vor Orangensaft mit Fruchtfleisch zurückschreckt, wird mit Smoothies nicht glücklich werden.

Smoothies sind aufgrund des höheren Ballaststoff-Anteils sättigender als Säfte. Um Vorbereitung kommt man auch beim Mixer nicht herum – Obst muss geschält und die Bestandteile zumindest grob zerkleinert werden.

Mixer sind im Gegensatz zu Entsaftern sehr laut. Zwar dauert die Zubereitung eines Smoothies nicht lange, wer aber früh morgens vor der Arbeit Smoothies für die ganze Familie zubereiten möchte, braucht geduldige Nachbarn.

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Fazit

Ob nun Entsafter oder Mixer – beide Geräte haben Stärken und Schwächen. Die Entscheidung für einen von beiden Küchenhelfern hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Wer den Fokus auf reine Säfte (insbesondere aus Kräutern, Sprossen, Gräsern und grünem Blattgemüse) oder auch selbstgemachte Gelees setzt, sollte sich für einen Entsafter entscheiden.

Entsafter oder Mixer KachelMixer hingegen sind schneller und auch als Küchengerät für andere Aufgaben (Zerkleinern, Saucen etc.) einsetzbar. Die modernen Modelle beider Produktgruppen sind im Regelfall leicht zu reinigen.

Säfte sind leicht verdaulich. Zudem sind der Kreativität beim Kombinieren neuer Säfte keine Grenzen gesetzt: Auch mit hartem Gemüse wie roter Bete und Sellerie, die preisgünstige Mixer vor Probleme stellen.

Säfte bieten einen schnellen Energiekick, erhöhen dafür schneller den Blutzucker. Smoothies aus dem Mixer sind schnell zubereitet, aufgrund der Ballaststoffe für Menschen mit Verdauungsproblemen aber weniger empfehlenswert. Der Zucker wird dafür langsamer verstoffwechselt.

Die Konsistenz von Smoothies ist nicht jedermanns Sache – gerade Kinder ziehen ihre tägliche Vitaminration in Form von Säften oder Schorlen meist vor. Sowohl Smoothies als auch Säfte sollten immer möglichst frisch getrunken werden, um in den vollen Genuss der Vitamine und Enzyme zu kommen.



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