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Saft selber machen

Saft selber machen – verschiedene Möglichkeiten im Überblick

Jeder, der Saft selber machen möchte, ist auf der Suche nach der für ihn passenden Methode. Deshalb präsentieren wir hier eine Übersicht über die unterschiedlichen Möglichkeiten, sodass Sie die beste Wahl ohne nennenswerten Aufwand treffen können.

Hauptsächlich stehen zwei Wege bei der eigenen Saftherstellung zur Auswahl:

Saft selber machen mit Braun Entsafter J700 Multiquick 7Zum einen das Kaltentsaften. Bei diesem wird das Obst zerkleinert und dem Entsafter-Gerät der Wahl zugeführt, welcher dieses anschließend in Saft umwandelt. Das ist vor allem sinnvoll, falls man den Saft schonend zubereiten und sofort genießen möchte. Alle Inhaltsstoffe bleiben weitgehend erhalten, aber der Saft ist nur wenige Tage haltbar.

Die zweite Methode ist das Heißentsaften. Dabei wird das Obst erhitzt, wodurch die Zellwände platzen und der Saft austreten kann. Hat man größere Mengen Obst zu verarbeiten, ist das Heißentsaften von Vorteil, da man den heißen Saft in Flaschen abfüllen, fest verschließen und somit länger haltbar machen kann. Allerdings werden bei dieser Methode hitzeempfindliche Vitamine zerstört.

Für beide Methoden gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Gerätschaften, die man verwenden kann.

Saft selber machen ohne Entsafter

Für das Entsaften von weichem Obst in kleineren Mengen braucht man nichts weiter als einen Topf oder eine Schüssel, ein Sieb und ein Tuch. Das Obst wird einfach in das Tuch gefüllt und dann über das Sieb in der Schüssel mit den Händen ausgepresst.

Mit Schnellkochtopf Saft selber machenDiese Methode ist schnell und einfach, jedoch hängt die Saftausbeute sehr vom Kraftaufwand ab. Reinigen muss man keine zusätzlichen Gerätschaften, der Saft ist sofort trinkbar und bleibt naturbelassen. Diese Methode ist also für alle geeignet, die schnell ein Glas Saft aus weichen Früchten trinken möchten und dabei so wenig Aufwand wie möglich betreiben wollen.

Eine höhere Saftausbeute, auch für harte Obst- und Gemüsesorten, erreicht man beim Heißentsaften im Topf oder Schnellkochtopf. Beim Schnellkochtopf ähnelt der Vorgang dem im Dampfentsafter. Der heiße Wasserdampf lässt die Zellwände der Früchte platzen, der Saft tritt aus und wird im Einsatz des Schnellkochtopfes gesammelt.

Das Entsaften in einem einfachen Topf ist etwas aufwändiger. Das Obst muss zerkleinert werden und wird dann mit etwas Wasser zu Mus gekocht. Dieses füllt man anschließend in ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb und lässt es über Nacht abtropfen.

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Entsaften mit Entsafter

Fast jeder kennt sie und hat sie im Haushalt – die Zitruspresse. Es gibt sie sogar mit elektrischem Antrieb. Die halbierte Zitrusfrucht wird auf den Kegel aufgesetzt und durch Hin- und Herbewegen ausgepresst.

Elektrische Zitruspresse BeispielTatsächlich eignet sich eine Zitruspresse auch nur für Zitrusfrüchte. Wer jedoch ohnehin nichts anderes als Zitronensaft für Fischgerichte und Orangensaft zum Frühstück möchte, der ist mit ihr bereits gut beraten. Sowohl der Arbeitsaufwand als auch die anschließende Reinigung halten sich in Grenzen.

Sehr viel mehr Möglichkeiten bietet eine Saftpresse zum Saft selber machen. Damit lassen sich so gut wie alle Obst- oder Gemüsearten und sogar Kräuter auspressen. Angetrieben wird die Presse elektrisch. Dabei zerkleinert die Schnecke im Inneren das Pressgut und presst anschließend den Saft durch ein Sieb. Diese Methode ist die schonendste von allen. Der Saft ist frisch und, da bei dieser Arbeitsweise auch nur wenig Sauerstoff eingetragen wird, bleiben nahezu alle Nährstoffe enthalten.

Bei einem Zentrifugenentsafter kann das Obst oder Gemüse im Ganzen eingefüllt werden – das Zerkleinern übernimmt die Reibe im Gerät. Der Saft wird durch die Zentrifugalkraft herausgepresst. Geeignet sind solche Geräte aber nicht für alle Obst- oder Gemüsesorten. Beeren, Blattgemüse oder Kräuter lassen sich damit nicht oder nur schwer in Saft umwandeln. Dafür ist diese Methode eine der schnellsten für eine größere Menge Saft.

Jago Dampfentsafter Töpfe AufbauFür das Heißentsaften gibt es spezielle Dampfentsafter. Diese bestehen immer aus genau drei Teilen: Ein Topf für das Wasser, ein Auffangbehälter mit Ablaufschlauch für den Saft und ein Sieb für die Früchte. Die Funktionsweise ist die gleiche wie beim Entsaften im Schnellkochtopf. Der ausgetretene Saft kann über den Schlauch umgehend in Flaschen abgefüllt werden.

Besondere Methoden

Eine Sonderform der Saftpresse stellt die Apfelpresse dar. Sie ist für größere Mengen an Äpfeln geeignet. Diese werden zerkleinert, in ein Presstuch gefüllt und dann in den Presskorb gelegt. Mit Hilfe einer Druckplatte und eines Drehmechanismus wird der Saft mittels einfacher Muskelarbeit ausgepresst.

Eine weitere spezielle Art des Entsaftens ist das Verwenden eines Mixers. Geeignet dafür sind alle Obst- und Gemüsearten sowie Kräuter. Allerdings entsteht dabei kein Saft im eigentlichen Sinne, sondern je nach der Menge Flüssigkeit, die man hinzugibt, ein dickeres oder dünneres Fruchtmus, auch bekannt als “Smoothie” (je nach Ausführung).

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Welche Methode zum Saft selber machen schließlich die beste ist, richtet sich ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben und Vorstellungen. Sowohl die Qualität und Haltbarkeit des Saftes können eine Rolle spielen als auch der jeweilige Aufwand, den man in die Vorbereitung oder anschließende Reinigung investieren muss.



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