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TZS First Austria Dörrgerät

(4 / 5 bei 489 Stimmen)

39,95 € 74,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 12. Dezember 2018 17:20
Hersteller
Typ
ModellStapelsystem
Spülmaschinengeeignet
Dörrtemperatur35-70° C
Dörrflächeca. 0,3 m²
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Gesamtbewertung

78.4%

"gut"

Leistung
72%
gut
Einsatzmöglichkeit
83%
sehr gut
Handhabung
80%
gut
Sicherheit
75%
gut
Reinigung und Wartung
82%
gut

TZS First Austria Dörrgerät Test

Aufbau, Zubehör und Bedienungsanleitung

Das TZS First Austria Dörrgerät ist im wahrsten Sinne des Wortes die Krönung aller Dörautomaten. Schaut man sich dieses Gebilde etwas genauer an, dann erweckt es doch den Eindruck, als würde es sich um einen Glasdom handeln, der alle Lebensmittel fein säuberlich stapelt. Hinter dieser scheinbar so unscheinbaren Fassade verbirgt sich aber ein Gerät, mit dem das Dörren laut Angaben des Herstellers ganz einfach sein soll.

Das TZS First Austria Dörrgerät ist in fünf Ebenen angeordnet. Die einzelnen Dörrböden können in der TZS First Austria DörrgerätHöhe verstellt werden, sodass hier auch größeres Dörrgut seinen Platz findet. Dabei werden alle Gitter über einer Basiseinheit drapiert, die einen Lüfter mit sparsamen 240 Watt beherbergt. Gelagert auf kleinen Standfüßen wird so ein ausreichender Platz geboten, damit die Luft angesaugt und durch das System geleitet werden kann.

Hier hat sich der Hersteller etwas besonderes einfallen lassen, denn die Luft wird nicht wie üblich durch die Gitter gepresst, sondern durch die Mitte nach oben geleitet. Somit soll auf allen Ebenen eine vollkommen gleichmäßige Verteilung entstehen, sodass das Dörrgut sehr gleichmäßig getrocknet wird. Ein unterschiedliches Ergebnis auf den den verschiedenen Ebenen, wie dies bei anderen Geräten der Fall ist, soll somit, laut Angaben des Herstellers – verhindert werden.

Der Deckel wurde mit speziellen Abluftschlitzen versehen. Diese sorgen dafür, dass die feuchtigkeitshaltige Luft nach außen entweichen kann und somit von den Lebensmitteln weg geleitet wird. Hierdurch wird das Ergebnis deutlich verbessert, denn es muss wesentlich weniger Energie aufgebracht werden, als wenn der Luft auch noch Wasser entzogen werden muss.

An Zubehör wird leider nichts mitgeliefert, dafür findet der Kunde im Paket aber ein Rezeptbuch, welches sich nicht nur mit Obst und Gemüse beschäftigt, sondern auch Ideen für Trockenfleisch enthält. Hier können besonders Einsteiger in der Welt des Dörren erste Anregungen finden, um diese dann weiter für sich auszubauen.

Auch eine Bedienungsanleitung ist vorhanden, wobei sich das Modell aber im Grunde selbst erklärt. Es gibt lediglich einen Ein- und Ausschalter sowie einen Temperaturregeler. Die anfallenden Werte für die unterschiedlichen Lebensmittel können dabei auch aus dem Rezeptebuch entnommen werden.

Optischer Ersteindruck

Optisch gesehen wirkt das TZS First Austria Dörrgerät sehr modern und dürfte in den meisten Küchen einen hervorragenden Eindruck machen. Besonders die Tatsache, dass hier klares Kunststoffglas verwendet wurde, ist von erheblicher Bedeutung, denn leer erscheint das Modell sehr futuristisch. Befüllt wirkt es wie eine Gemüse- und Obstablage, wobei das Entstehen des Dörrgutes hervorragend beobachtet werden kann.

 

Bei der Verarbeitung scheint sich der Hersteller wirklich Mühe gegeben zu haben, denn keine der Nähte wirkt instabil oder weißt sichtbare Schwächen auf. Auch beim Anheben wirkt das Gerät sehr robust. Allerdings entsteht doch schnell der Eindruck, dass die Abdeckung für den Lüfter nicht ganz so fest sitzt, wie dies den Anschein haben sollte. Diese lässt sich nämlich leicht bewegen, was aber wohl einen gewissen mechanischen Spielraum in Bezug auf Vibrationen geben soll.

Alles in allem ist das TZS First Austria Dörrgerät ein sehr kompaktes und auch platzsparendes Modell, das bei korrekter Anwendung sehr lange halten sollte. Immerhin gibt der Hersteller auch eine ordentliche Garantie auf das Gerät.

Anwendung

Ob das Vertrauen der Macher dann auch gerechtfertigt ist, zeigt sich bei der Anwendung. Das System soll eine Temperatur zwischen 35 und 70 Grad erreichen. Leider scheint dies in diesem Zusammenhang eher Wunschdenken zu sein, denn bei konkreten Messungen wurden grade einmal 55 Grad festgestellt.

Allerdings fanden diese auch auf den oberen Ebenen statt, was wohl bedeutet, dass die Luftweiterleitung nicht ganz so perfekt arbeitet, wie dies ursprünglich gedacht war.

Dennoch zeigen sich besonders auf den unteren drei Ebenen hervorragende Trocknunsgergebnisse, TZS First Austria Dörrautomatwobei die oberen Etagen eher zu viel Flüssigkeit beinhalten. Anders als also am Anfang vermutet, wirkt das zentrale Durchströmungsprinzip nicht so effektiv, wie dies vom Hersteller vorgesehen ist. Daher bleibt im Grunde nur das Wechseln der Ebenen, um überall ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten.

Von der Bedienung her fällt das TZS First Austria Dörrgerät allerdings sehr einfach aus. Das System muss lediglich eingeschaltet und auf eine bestimmte Temperatur justiert werden. Dies ist auch alles, was der Nutzer an Eingriffen vornehmen kann, denn weitere Funktionen sind schlicht nicht möglich.

Es wurde sowohl auf einen Timer als auch auf eine automatische Abschaltung verzichtet. Somit muss der Anwender sich selbst darum kümmern, dass das Gerät am Ende auch ausgeschaltet ist.

Schön ist die einfache Höhenverstellung der Einlegeböden, denn hierdurch können Obst- und Gemüsesorten in unterschiedlicher Größe getrocknet werden. Diese lassen sich simpel zwischen 3 und 5 cm Höhe variieren, was bei der Nutzung einen entsprechend großen Spielraum bietet.

Einsatzmöglichkeiten

Das TZS First Austria Dörrgerät eignet sich sowohl für Gemüse als auch Obst. Zudem können hier auch Kräuter, Pilze und sogar Blumen getrocknet werden. Fleisch und Fisch sind ebenso möglich, allerdings sollten diese getrennt voneinander aufgelegt werden, damit sich die Aromen nicht verändern.

Allerdings soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass die Trocknungszeit sehr variieren kann. Da die oberen Ebenen in der Regel mehr Zeit benötigen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, ist das System eher etwas für Gelegenheitsnutzer als für jene, die regelmäßig und in großer Menge Dörrgut erzeugen wollen.

TZS First Austria Dörrgerät

39,95 € 74,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 12. Dezember 2018 17:20
Angebot*

Wer natürlich ausreichend Zeit mitbringt, kann die einzelnen Ebenen je nach Bedarf tauschen, was dann mit ein wenig Aufwand, auch die größere Produktion von Dörrgut erlaubt. Hierzu empfiehlt sich dann vor allem die Nutzung der untersten drei Positionen, da dort in der Regel ein gleichmäßiges Ergebnis erreicht werden kann.

Sicherheit

Sicherheitstechnisch gibt es nicht all zu viel zu bemängeln. Von der Bauweise her, kann es zu keinen Verletzungen kommen, denn der Motor und der Lüfter sind so gestaltet, dass ein versehentlicher Kontakt mit diesen nicht möglich ist. Auch muss sich niemand Sorgen um Stromschläge machen, denn das TZS First Austria Dörrgerät ist perfekt gegen diese abgesichert.

Allerdings sind die Böden etwas instabil. Diese können bei einer zu großen Beladung brechen, denn die einzelnen Plastikstreben sind sehr filigran gebaut, sodass hier eine entsprechende Belastung, leider schnell zu Schäden führen kann. Daher sollte die Masse, mit welcher das TZS First Austria Dörrgerät befüllt wird, doch gering gehalten werden.

Es darf allerdings auch der positive Umstand nicht vergessen werden, dass hier kein BPA verwendet wurde, sodass die Dörrböden absolut lebensmittelverträglich sind.

Reinigung und Pflege

Die Reinigung des TZS First Austria Dörrgerätes kann sehr einfach erfolgen. Alle Böden können in die Spülmaschine gegeben werden. Der an der Lüftungseinheit verbaute Lamellenfilter kann schnell entfernt und von Schmutz befreit werden – hierzu genügt bereits ein einfacher Staublappen.

In der Regel verursacht die Reinigung nicht mehr als 10 Minuten Arbeit, denn auch das Abspülen mit heißem Wasser ist ohne Probleme möglich.

Testurteil

Unterm Strich ergibt sich ein Ergebnis, dass den Personenkreis, der vom TZS First Austria Dörrgerät TZS Dörrautomatangesprochen wird, deutlich eingrenzt. Hier ist es eher der Gelegenheitsnutzer, der seinen Vorteil aus dem Gerät zieht. Zwar kann eine Temperatur von bis zu 70 Grad gewählt werden, doch ob diese dann auch auf den obersten Ebenen erreicht wird, bleibt zweifelhaft.

Somit hilft nur das Durchtauschen der Böden, was natürlich mit einem entsprechenden Aufwand verbunden ist. Nichts also für Personen, die ihr Dörrgut einfach nur noch entnehmen und dann genießen können wollen.

Kleinere Schwächen und das Fehlen einer automatischen Abschaltfunktion deuten weiterhin in die Richtung, dass hier bei der Sache geblieben werden muss. Immerhin wird auf BPA verzichtet, was die Böden besonders lebensmittelverträglich macht. Auch die Bedienung erfolgt intuitiv und bei der Reinigung kann einfach nichts mehr schiefgehen. In jedem Fall eine lohnende Anschaffung für alle, die einen kleinen Snack für zwischendurch genießen wollen.

Pro/Contra-Gegenüberstellung

Pro:

  • sehr leicht zu bedienen
  • Viel Platz durch ausschiebbare Ebenen
  • sehr einfache und schnelle Reinigung
  • gute Sicherheitstechnische Verabreitung
  • Rezeptbuch für Einsteiger vorhanden
  • viele Einsatzmöglichkeiten

Contra:

  • Temperaturwerte auf oberster Ebene werden nicht erreicht
  • Kein Timer und keine automatische Abschlatfunktion
  • Böden können bei größerer Last schnell brechen

39,95 € 74,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 12. Dezember 2018 17:20

39,95 € 74,95 €

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