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Dampfentsafter

Dampfentsafter Logo

Beschreibung/Erklärung

Dampfentsafter von WMFDas Dampfentsaften ist die wohl traditionellste Art der Entsaftung, die schon unsere Großmütter so praktizierten.

Das Entsaften mit Hitze und Wasserdampf hat den Vorteil, dass Keime und Bakterien sofort abgetötet werden.

Mit einem Dampfentsafter können Sie den Früchten besonders viel Saft entziehen. Der mit dieser Variante gewonnene Saft ist besonders lange haltbar; problemlos können Sie diesen also auf Vorrat produzieren.

Der Aufbau eines Dampfentsafters

Der klassische Dampfentsafter ist ein stattliches Gerät mit guter Höhe. Er besteht aus drei übereinander stehenden Töpfen, einem Deckel,einem Fruchtkorb und einem Ablaufschlauch:

Dampfentsafter Drei Töpfe Aufbau Beispiel

  1. Der unterste Topf: In den untersten Topf wird das Wasser gefüllt (wie viel, entnehmen Sie am besten der Bedienungsanleitung), während die Früchte in den oberen Fruchtkorb gegeben werden.
  2. Der mittlere Topf: In der Mitte befindet sich der Auffangbehälter, in welchem sich der ausgepresste Saft sammelt. Dies ist insoweit von Vorteil, als dass der Saft nicht mit dem Wasser in Berührung kommt und so unabsichtlich verdünnt wird. Am Auffangbehälter ist meist gleich ein Abfüllschlauch angebracht, sodass Sie den Saft direkt in Flaschen abfüllen können. An seinem Ende ist eine Klammer zum Schließen des Schlauches angebracht.
  3. Der obere Topf: Er enthält einen stark durchlöcherten Korb. In diesem kommen die gewaschenen und bei Bedarf zerlegten Früchte hinein. Ein Deckel schließt den Topf.

Herkömmliche Gemüse Entsafter sind im Durchmesser mindestens 26 Zentimeter groß; bis zu vier Kilogramm an Früchten in nur einem Arbeitsgang zu entsaften, ist keine Herausforderung.

Ein wenig Geduld sollten Sie bei einem Dampfentsafter allerdings mitbringen: Je nach Obst- oder Gemüseart dauert das Entsaften zwischen 30 und 60 Minuten. Besonders viel Saft (etwa drei Flaschen voll) erhalten Sie aus Erdbeeren und Nektarinen.

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Funktionsweise eines Dampfentsafters

Oft stellt man sich doch die Frage: Wie funktioniert ein Dampfentsafter? Ein Dampfentsafter ist ein praktisches Gerät mit einer denkbar einfachen Funktionsweise.

Die Früchte, die sich im oberen Fruchtkorb befinden, quellen und platzen schließlich wegen des aufsteigenden Wasserdampfs auf und geben so ihren wertvollen Saft ab.

Gräfenstayn Torrex 30280 Dampfentsafter - Anwendung auf Induktionsherd, VogelperspektiveDieser Vorgang findet im Allgemeinen auf dem Herd statt; es gibt aber auch einige Dampf- beziehungsweise Gemüse-Entsafter, die elektrisch funktionieren und mit einer Heizspirale ausgestattet sind. Bei diesem Edelstahl Entsafter benötigen Sie lediglich eine Steckdose und können so gleich im Garten mit dem Entsaften beginnen. Die einzelne Schritte noch einmal im Überblick:

  1. Stellen Sie den Dampfentsafter auf die Hitzequelle oder stecken das Stromkabel in die Steckdose
  2. Beim erhitzen des Geräts steigt der Dampf aus dem unteren Topf zum oberen auf und wirkt auf die Früchte im Korb ein. Die Früchte werden weich, quellen auf, die Haut platzt auf und der Saft entweicht.
  3. Der Saft fließt durch den Ablaufschlauch aus dem Topf. Ein bereitgestellter Behälter fängt die Flüssigkeit auf.

Die Dauer des Entsaftens hängt von der Fruchtart, der Menge der Frucht, der Ausstattung des Gerätes und seinem Volumen ab. Sie sollten mit 30 bis 70 Minuten für einen Durchgang rechnen. In der Regel ist in der beiliegenden Beschreibung die genaue Handhabung des Gerätes und die Dauer des Entsaftens angezeigt.

Ebenso ist die Menge des Wassers, die Sie direkt zu den Produkten geben können, angezeigt. Allerdings ist weniger Wasser mehr, da der Saft am Ende sein eigentliches Aroma verlieren kann und wässrig schmeckt.

Je frischer und wasserhaltiger die Früchte sind, desto mehr Saft dürfen Sie erwarten. Zu den safthaltigen Obst- und Gemüsesorten gehören zum Beispiel Kirschen, Wassermelonen, Orangen, Äpfel, Quitten, verschiedene Sorten von Beeren sowie Tomaten, Gurken und Kräuter.

Im Vergleich zu einem Obstentsafter ist ein Gemüsentsafter einige Zentimeter größer im Durchmesser. Mit diesem Gerät sind Sie in der Lage, in nur einem Durchgang gleich mehrere Kilogramm an Früchten zu entsaften.

Wenn Sie sich für einen Gemüse Entsafter für den Herd entscheiden, achten Sie darauf, dass dieser auch für Induktion geeignet ist. Hier erwärmt sich das Wasser besonders schnell.

Mit einem solchen Edelstahl Entsafter können Sie übrigens nicht nur Früchte entsaften. Funktionieren Sie den Gemüse Entsafter doch einmal zum Dampfgarer um: Auch Gemüse und Fisch lassen sich in diesem schonend und vitalstofferhaltend zubereiten.

Welcher Dampfentsafter ist der richtige?

Ganz gleich für welche Art von Dampfentsafter Sie sich entscheiden, er sollte stabil, leicht zu reinigen und lange haltbar sein.

1. Ein Gerät aus Edelstahl

Ein Dampfentsafter aus Edelstahl ist für unterschiedliche Hitzequellen geeignet. Mit ihm können Sie neben dem Entsaften auch schonend und Vitamin erhaltend dampfgaren. Zu verwenden Dampfentsafter Edelstahlsind Obst, Gemüse und sogar Meeresfrüchte und Fisch.

Allgemein gilt Edelstahl als hochwertig und langlebig. Das Material rostet nicht, geht nicht so leicht aus der Form und leitet perfekt die Wärme. Zudem lässt es sich problemlos reinigen und sieht lange appetitlich aus.

2. Ein elektrischer Dampfentsafter

In diesem Gerät ist eine Heizspirale für die Erzeugung der notwendigen Hitze eingebaut. Gute Produkte bestehen aus hochwertigem Edelstahl.

Der Vorteil eine elektrischen Dampfentsafters besteht darin, dass für den Betrieb kein Herd notwendig und er mobil zu handhaben ist. Sie benötigen ausschließlich eine funktionierende Steckdose, die das Gerät mit Energie zum Entsaften versorgt.

Sie können es überall hin mitnehmen und direkt auf der Obstplantage, im Garten oder im Speiseraum zum Einsatz bringen.

3. Ein Dampfentsafter mit Induktion

Ein Induktionskochfeld ist ein Kochbereich, bei dem die Hitze durch induktiv erzeugte Wirbelströme und Ummagnetisierungsverluste entsteht. Für die richtige Auslastung, sollte der Topf mindestens 2/3 des Induktions- Kochfeldes bedecken. Bei dem Entsafter erwärmt sich das Wasser besonders rasch und der Dampf steigt ebenso rasch auf. Sie arbeiten zeit- und energiesparend und verschwenden keine Energie.

Bei der Wahl des Entsafters ist das Material entscheidend. Töpfe aus einfachem Edelstahl besitzen einen zu geringen elektrischen Widerstand. Geeignet sind Exemplare aus speziellem Edelstahl für die Induktion sowie Töpfe aus anderen Metallen mit ferromagnetischen Boden.

Mit einem Test können Sie feststellen, ob Ihr Entsafter für die Induktion taugt. Halten Sie einen Magneten an den Boden, wenn sich die Materialien gegenseitig anziehen, handelt es sich um ein geeignetes Gerät.

Reinigung und Wartung

WMF Dampfentsafter - ReinigungDie Reinigung eines Dampfentsafters gestaltet sich ein wenig aufwändiger als die manch anderer Arten. Immerhin sind es drei Töpfe und ein Abfüllschlauch, welche Sie reinigen müssen. Diese lassen sich jedoch, glücklicherweise, problemlos in seine Einzelteile zerlegen.

Bei einem hochwertigen Edelstahl Entsafter können Sie allerdings alle Teile bedenkenlos mithilfe der Spülmaschine säubern lassen.

Am besten gelingt die Reinigung direkt nach dem Gebrauch unter fließenden lauwarmen Wasser oder mit einem weichen Lappen und einigen Tropfen Spülmittel.

Übrigens: Entscheiden Sie sich beim Kauf immer für ein Gerät aus Edelstahl, denn dieses Material ist einfach hochwertiger und langlebiger. Zudem ist Edelstahl resistent gegen Rost; an solch einem Modell werden Sie jahrelang Ihre Freude haben!

WMF und Gräfenstayn sind zwei Hersteller, die besonders viel Wert auf Qualität legen – mit deren Produkten können Sie nicht viel falsch machen.

Pro/Contra-Gegenüberstellung der allgemeinen Eigenheiten eines Dampfentsafters

Ob sich der Einsatz von einem Dampfgarer lohnt oder nicht, hängt von mehreren Kriterien ab. Wichtig ist die Rentabilität des Gerätes und Ihre Bedürfnisse am frischen und selbstgemachten Säften.

Gedeihen in Ihrem Garten viele Früchte, ist die Anschaffung sinnvoll. Sie können den Saft einlagern und haben ihn das ganze Jahr über zur Verfügung. Im Handel sind hochwertige Säfte teuer. Besonders Erzeugnisse aus der ersten Pressung, mit wenig oder keinem Wasser vermischt und aus biologischem Anbau haben ihren Preis.

Nicht zuletzt schmecken frisch gepresste Säfte deutlich besser als gekaufte und Sie wissen, was drin ist. Und wenn Sie gerne Rezepte sammeln oder experimentieren, können Sie Mixturen nach eigenem Geschmack herstellen.

Vorteile:

  • schonendes Entsaften von Obst und Gemüse
  • für große Mengen von Früchten geeignet
  • Gemuese Entsafter kann gleichzeitig zum Dampfgaren umfunktioniert werden
  • Früchte müssen nicht entkernt oder geschält werden

Nachteile:

  • benötigt Strom oder auch Gas
  • Entsaften nimmt viel Zeit in Anspruch

Für wen ist ein Dampfentsafter geeignet?

Ein Dampfgarer ist für Menschen geeignet, die frische und selbstgemachte Nahrungsmittel bevorzugen und den Zeitaufwand für die Saftherstellung nicht scheuen. Außerdem ist es ein prima Gerät zur Herstellung eigener Kreationen und zum Experimentieren mit unterschiedliche Früchten.

Der Saft schmeckt nicht nur getrunken köstlich, sondern auch als feines Gelee, Smoothie, Likör, Eis und in Soßen verarbeitet.

Der Dampf- oder Gemüse-Entsafter ist in erster Linie für Gartenbesitzer sehr zu empfehlen, die im Sommer oder Herbst eine große Ernte vorweisen können und ihr Obst sinnvoll weiterverarbeiten möchten.

Wenn Sie hingegen früh am Morgen nur einige Orangen in einen leckeren Orangensaft umwandeln möchten, sollten Sie sich nicht für solch einen Edelstahl Entsafter entscheiden. Stattdessen sollten sie vorzugsweise auf eine Zitruspresse oder eine Saftzentrifuge zurückgreifen.

Dampfentsafter Anleitung: Die Weiterverarbeitung vom Saft

Der Saft, der mit dem Dampfentsafter gewonnen wurde, ist durch die hohe Temperatur des Dampfes sterilisiert. Er kann an einem Welche Säfte mit Dampfentsafterkühlen und dunklen Ort eine Weile aufbewahrt werden.

Möchten Sie Most oder Federweißer herstellen, überlassen Sie den Apfel- oder Traubensaft einfach sich selbst. Die Gefäße dürfen nicht fest verschlossen sein, damit die Gärgase ungehindert entweichen können.

Der Saft verändert sich stündlich und wird von einem milden Cidre zu einem herben und alkoholischen Getränk. Bevorzugen Sie sehr süßen Saft, geben Sie Honig, Sirup oder Zucker hinein.

Um das Produkt für eine längere Zeit einzulagern, sollten Sie es konservieren oder weiterverarbeiten.

Haltbarmachen durch konservieren

Eine gängige und effektive Methode zum Haltbarmachen das Pasteurisieren in Flaschen oder Gläsern. Hierbei erfolgt eine Wärmebehandlung unter 100 Grad Celsius, wodurch die Keime und Bakterien sterben und der Saft eine lange Zeit genussfähig bleibt. So geht’s:

  1. Füllen Sie den ausgepressten und kalten Saft mit einer Ausdehnungstoleranz von bis 3 Zentimetern unter dem Rand in sehr saubere Flaschen oder Weck- Gläsern ein.
  2. Säubern Sie den Rand mit einem sauberen Lappen. Verkorkt oder verschrauben Sie die Gefäße.
  3. Stellen Sie die Gefäße in einen mit Wasser gefüllten Einmachbottich auf ein Blech in den Backofen oder auf den Herd. Wichtig ist, dass die Gefäße bis zur Hälfte im Wasser stehen und sich nicht berühren.
  4. Stecken Sie ein Koch- Thermometer in den Bottich, diese sind meistens im Zubehör. Die richtige Temperatur liegt bei circa 72 Grad Celsius. Die Gradzahl kann bei unterschiedlichen Früchten unterschiedlich sein. So benötigen zum Beispiel Tomaten mehr Hitze, um keimfrei zu werden.
  5. Lagern Sie die Flaschen und Gläser an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort.

Was kann ich mit einem Dampfentsafter herstellen?

Erfrischende Eisportionen zaubern

Durch das Einfrieren behalten frisch gepresste Säfte ihren feinen Fruchtgeschmack, ihre Vitamine und bleiben eine gewisse Zeit haltbar. Frieren Sie gleich mehrere Fruchtsäfte beispielsweise aus Erdbeere, Mango und dunklen Beerensorten ein, entstehen farbige Eiswürfel mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Sie sind hervorragend geeignet zum Lutschen für Kinder, als Einlage in Getränken und Cocktails oder als erfrischende Note bei Dessert. So geht’s:

  1. Enstaften Sie nacheinander Erdbeeren, Mangos und Brombeere oder schwarze Johannisbeere. Falls Sie den Saft noch süßen möchten, geben sie etwas Honig, Sirup oder Zucker hinein. Erwärmen den Saft leicht, damit die süße Einlage sich auflöst und mit dem Saft vermischt. Lassen Sie ihn abkühlen.
  2. Füllen Sie den Saft in das Eiswürfel- Gefäß aus dem Kühlschrank oder in kleine Kunststoffbecher.
  3. Stellen Sie die Saftportionen in das Gefrierfach. Lassen Sie das Eis einige Stunden hart werden.
  4. Möchten Sie ein Eis am Stil, stecken Sie nach circa 1 Stunde einen Stick in die einzelnen Saftportionen. Anschließend muss das Eis noch richtig hart gefrieren.

Feinen Gelee herstellen

Gelee schmecken aufs Brot, in Soßen oder zu Desserts einfach köstlich. Besonders gut geeignet ist der Saft aus Beeren.

  1. Entsaften Sie 1 Kilogramm Erdbeeren oder Brombeere; ergibt circa 0,6 Liter Saft.
  2. Mischen Sie den Saft mit Gelierzucker, im Verhältnis 1:1.
  3. Erhitzen Sie die Mischung bis sich der Zucker löst. Geben Sie nach Belieben noch einige Spritzer Zitronensaft hinein.
  4. Füllen Sie den Frucht- Sirup in saubere Gläser. Schließen Sie den Schraubverschluss.
  5. Stellen die die Gläser mit dem Gelee für kurze Zeit auf den Kopf, um die Haltbarkeit zu verlängern.
  6. Drehen Sie die Gläser um, und stellen Sie diese an einen dunklen, kühlen und trockenen Ort.

Aus Holundersaft Likör herstellen

Holunderlikör schmeckt pur getrunken. Er ist ein geschmackvolles Highlight zu Desserts und Eis oder Kuchen. So geht’s:

  1. Entsaften Sie mit dem Dampfentsafter circa 1,5 Kilogramm Holunderbeeren.
  2. Kochen Sie den Saft mit 300 Gramm braunen Zucker und 1 bis 2 aufgeschlitzten Vanilleschoten. Der Zucker muss sich aufgelöst haben. Nach Wunsch können Sie etwas nachsüßen.
  3. Geben Sie 1 Flasche Doppelkorn oder Wodka dazu.
  4. Gießen Sie den Likör durch ein Sieb.
  5. Füllen Sie den Likör in dekorative Flaschen ab und verschließen Sie diese.
  6. Schmücken Sie die Gläser mit einem schönen Namens- Etikett.

Beachtenswertes zum Schluss

Verwenden Sie für den Dampfentsafter Fruchtsorten, die nicht zu Dampfentsafter Rezepteviel Pektin enthalten. Dazu gehören beispielsweise Zwetschgen. Ihr Saft wird trübe und fade. Ebenso wenig geeignet sind Kiwis. Der Saft von Süßkirchen schmeckt langweilig und benötigt etwas Säure.

Schadhafte oder überreife Früchte gehören nicht in den Dampfentsafter. Spinat, Salat und ähnliche Gemüsesorten lohnen sich nicht diese auszupressen, da sie wenig Saft hervorbringen.

Übrigens: Die Überreste der Früchte nach dem Entsaften sollten Sie nicht entsorgen. Sie lassen sich hervorragend kompostieren und als natürlichen Pflanzendünger wiederverwerten.